Die Speck-Seite

Hier werden die Geschichten zweier Großfamilien in Briefen, Berichten, Bildern und Ahnentafeln von zwei Vettern zusammengetragen, deren Großväter; 2 Brüder aus Dithmarschen in Schleswig Holstein; als Missionare im damals britischen Kolonial-Indien waren. Du kannst  über die Jahreszahlen-Menüleiste 100 Jahre zurücksurfen. In hellgelber Farbe sind die Geschichten in Deutschland und in dunklerem Gelb die in Indien zu erkennen. In den Jahresleisten führen viele Links im danebenstehenden Text zu ausführlicheren Nebenseiten mit vielen Stories; u.a. von Erik der in Indien geboren ist. Die thumbnails (die kleinen Fotos links neben den Textzellen) führen durch Anklicken zu grossen Bildern oder Textseiten. Die zwei Vettern haben als Autoren die Kürzel e.a. und e.s.

Teil 1

(bis 1916)

aktueller Top:

Hinrichs Kirchbau in Indien
 
   

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(Geändert 2013-06-27, bitte durch  Button oben im Internet Explorer aktualisieren  oder Taste F5 aktualisieren) The past is a foreign country; they do things differently there.

Die Speck-Seite  Teil 2 (ab 1916)   ►►

1675  1844  1872  1877  1881  1898  1902  1906  1910  1914  1916 Indien  1916 bis heute

1675
Familiengeschichte "Die alten Specken". 1675 bis 1985. Von Bernhard Speck mit viel Mühe und Wissen recherchiert für uns Enkel und Urenkel.
 
Urgrossonkel Siem Thiessen "der Ältere" und
Reimer Jakob und Christine SPECK, die Eltern der Missionare Siem Thiessen und Hinrich.
 
Aus den Anfängen der Speck'schen Missionarsgeschichte : Siem Thiessen Speck (*1842; Onkel "unseres" Siem Thiessen's) beschloss - getragen von der Sarzbüttler Sippe (seinem Bruder Reimer überließ er den Sarzbüttler Bauernhof und seine Verlobte, Christine, unsere Urgrossmutter) und unter dem Einfluss des 1855 gestorbenen Dithmarscher "Kirchenvaters" Claus Harms - die "Heiden zu bekehren". Dazu machte er eine Missionarsausbildung bei der Rheinischen Mission in Barmen. Sein Wunsch war es ins damals niederländische Sumatra ausgesandt zu werden; wahrscheinlich unter dem Einfluss Nommensen's.  Weder dies noch seine bevorstehende Aussendung durch die Rheinische Mission nach Südwestafrika (dem Gebiet der ab 1884 deutschen Kolonie "Deutsch-Südwest") fand statt, da Siem auf seinem Abschiedsbesuch zu Hause in Sarzbüttel kurz nach der Hochzeit seines Bruders mit seiner ehemaligen Verlobten ("Nimm du sie man!" wie es in der Familiensaga heisst) und kurz vor seiner Ausreise nach Süd-West-Afrika in Sarzbüttel an Typhus (nach Chronik B.S. - an anderer Stelle heisst es an der Cholera) verstarb. S.T. Speck beeinflusste das Leben der Indien-Fahrer unserer umfassenden Familiengeschichte, unsere Großväter und Großonkel, Hinrich und Siem Thiessen dem jüngeren - die Söhne  unserer Sippen-Urgroßeltern Reimer Jakob und Christine Speck - sowie noch heute das Leben mehrerer Generationen Specks und "Nicht-Specks" in Deutschland und in Indien. Von Siem Thiessen erhielt unser Großvater/Großonkel Siem Thiessen seinen Namen, und bis heute hat sich der Vorname "Siem" in den Zweigen der Speck-Familie vererbt. Dieser "jüngere" Siem Thiessen und sein Bruder Hinrich wurden um 1900 Indien-Missionare in der 1876 gegründeten "hauseigenen" Breklumer Mission im heutigen Norden, damals Mitte Schleswig-Holsteins.  -  "Unsere Familiengeschichte in Deutschland und Indien wurde im vorletzten Jahrhundert von den Vorfahren Siem Thiessen Speck, Reimer Jakob Speck und Christine Speck aus Sarzbüttel beeinflusst: Ihre Söhne, unsere Großväter und Großonkel, Hinrich S., der "jüngere" Siem Thiessen S. und dessen Sohn, Reimer Hans Speck, unser Vater und Onkel, wurden Missionare in Indien für die Breklumer Mission". (e.a./e.s.)

[Text]

1872. 14. August. "Ordinations-Zeugnis" [Bild] [Text] von Siem Thiessen SPECK "dem älteren" (* 4.1.1842 in Sarzbüttel). Bruder von Reimer Jakob SPECK, mit denen "unsere" Familien-Missionarsgeschichte beginnt. Seine Ordination fand statt auf der Elberfelder Kreissynode in der Kirche Unter-Barmen.  [mehr über diese Kirche]   Vor dem Beginn der Breklumer Mission war die Barmener Mission eine der grössten Missionsgesellschaften. Wer in Schleswig-Holstein Missionar werden wollte, musste in andere deutsche Länder, die ja nun 1872 im neuen Reich seit 1 Jahr "vereinigt" waren. (h.s.)
 
Urgrossvater Reimer Jakob SPECK  * 26.Juli 1844  † 1889 in Sarzbüttel in Dithmarschen im bis 1864 dänischen  Schleswig-Holstein. Er ist der älteste Vorfahre von dem wir ein Foto haben. Nahm möglicherweise am deutsch-dänischen Krieg 1864 teil . Im Bild links als nun eingezogener preussischer Soldat in Magdeburg. Reimer Jakob übernahm (nach dem deutsch-französ. Krieg 1870/71) den Hof seines Vaters Reimer im Alter von 27 J. und heiratete am 24. Oktober 1873 Christine Dallmeyer in Sarzbüttel. Er starb 1889 an "Auszehrung" (Lungentuberkulose). [Mehr : "Die alten ..." Blatt 08, 09, 10] (Bilder e.a.)
Urgroßmutter Christine DALLMEYER. * 5.August 1844  † 1916, aus dem Nachbarort Arkebek. Sie war als Freundin des zum Missionar ausgebildeten Siem Thiessen Speck (d.ä.) vorbereitet, diesem 1872 nach Afrika zu folgen. Siem Thiessen aber soll auf dem Acker zu seinem ebenfalls an Christine intressierten Bruder Reimer Jakob gesagt haben: "Nimm Du sie man". Christine und Reimer Jakob heirateten 1973 in Sarzbüttel. Mit ihr wäre dann der Wohlstand auf dem Speck'schen Hofe eingekehrt, denn "sie brachte was mit". Es war die grosse reiche Kaiserzeit, 43 Jahre Frieden. Und sie war in ihrem christlichen Glauben eine treibende Kraft und hat Missionsfeste auf der Tenne des Speckschen Hofes in Sarzbüttel geführt. Als ihr Mann R.J. 1889 im Alter von 45 J. starb, musste sie ihre 10 Kinder allein aufziehen. Hinrich war 12, Siem Tiessen 8 und der jüngste 2 Jahre alt. "Man sagte, sie habe ihre Söhne zu Herren erzogen". Ihre zwei Söhne wurden  Missionare in Indien, der nach dem Onkel benannte Siem Thiessen 1903 und Hinrich 1908. Kurz nach dem Wiedersehen mit ihrem Sohn Hinrich mit Frau und 2 Kindern nach deren Internierung in Indien starb Christine am 29.10.1916 in der "Abnahme" des Hofes ihres Sohnes Hans in Sarzbüttel .  [Mehr : "Die alten ..." Blatt 08, 09,10.]

  

Söhne von Reimer Jakob und Christine SPECK als Missionare in Indien :
Siem Thiessen SPECK
*27.6.1881 in Sarzbüttel, Kreis Süder-Dithmarschen, Holstein. † 21.8.1921 Sarzbüttel. Missionar der Breklumer Mission. [Lebensbeschreibung1] [Lebensbeschreibung2]
verh. m. Marie SPECK, geb. Reimers *17.9.1883 in Nindorf, Kreis Süder-Dithmarschen, Holstein. † 20.1.1964 Flensburg//Meldorf. Missionarsfrau. [Lebensbeschreibung]
Johann Hinrich SPECK *14.3.1877 Sarzbüttel, Kreis Süder-Dithmarschen, Holstein. †3.6.1961 Osterstedt // begr. Kellinghusen. Missionar der Breklumer Mission, später freikirchl. Pastor. [Lebensbeschreibung].
verh. m. Luise Auguste Catharina SPECK, geb. Tiemann *4.6.1883 Kreuzkrug, Dornberg / Bielefeld, Westfalen. † 27.4.1962 Kellinghusen. Missionarin[Lebensbeschreibung]. (ihre Mutter ).

und ein Enkel als Missionar in Indien :

Reimer Hans SPECK * 2.9.1910 Waltair (Vizagapatnam / Vishakhapatnam/), Indien.  † 2008 Kiel-Molfsee. Sohn von Siem Thiessen SPECK. Missionar der Breklumer Mission. [Lebensbeschreibung]
verh. m. Eline "Ille" SPECK, geb. Tonnesen * 29.10.1915  Hellevad (Sönderjylland / Nordschleswig). † 2008 Kiel-Molfsee. Missionarsfrau.

Bilder aus "Missionars-Zeiten", und von den Nachfahren

Johann Hinrich (*1877) und Siem Thiessen (*1881) SPECK

  1872. Missionar Siem Thiessen Speck der ältere *1842 stirbt in Sarzbüttel vor Ausreise Südwestafrika.
H. H. BOTHMANN  *12.4. 1856 in SARZBÜTTEL  "...wahrscheinlich war es der Umgang mit u.a. dem 1972 zum Missionar ordinierten Nachbarn SIEM THIESSEN SPECK (dem älteren) und dessen Freundin, später Schwägerin, CHRISTINE SPECK in Sarzbüttel, der Mutter Hinrichs und Siems, samt einem guten Teil Abenteuerlust, der  BOTHMANN - den "Pfadfinder der Breklumer Mission in Indien ..."    [ mehr ]
  1876.  Beginn der Schleswig-Holsteinischen Breklumer Mission.
1877.  Johann Hinrich SPECK  [Lebensbeschreibung] : "Am 14. März 1877 wurde Johann Hinrich Speck in Sarzbüttel als Sohn des Hofbesitzers Reimer Jakob Speck und seiner Ehefrau Christine geb. Dallmeyer geboren. Er stammte aus einem gläubigen Elternhaus, das schon früh Verbindung zur Mission hatte .." (e.a.)  [weiter]  ►►
1881.  Siem Thiessen SPECK  [Lebensbeschreibung]  Am 27. Juni 1881 wurde Siem T. Speck in Sarzbüttel als Sohn des Hofbesitzers Reimer Jakob Speck und seiner Ehefrau Christine geb. Dallmeyer geboren. (e.s.)
1882.  Pohl und Bothmann - Pfadfinder in Indien. 1881 waren die ersten "Missionszöglinge", der Sarzbütteler Hermann Bothmann und der Schlesier Ernst Pohl in Breklum ordiniert worden. (e.s.)

1898 / 1899

1887-1895. 10km östl. Sarzbüttel wird 1892 bei Grünenthal eine der Hochbrücken über den Nord-Ostsee-Kanal dam. "Kaiser-Wilhelm-Kanal" errichtet. Beim Beginn der "Grabungen" 1887 war Hinrich 10, Siem 6 J. alt - sicher haben die Jungs mit ihren Brüdern und Schwestern mal zugeguckt, spätestens 1895, denn der Bau des Kanals dauerte 8 Jahre und wurde mit einer Flottenrevue aller Länder eröffnet. Vielleicht daher Hinrichs Intresse fürs Militär einige Jahre darauf. (e.a.) "Opening of the Kiel Canal" ist ein britischer Dokumentarfilm von 1895 von Birt Acres.  Eine der letzten Kopien des Films ist im Science Museum in London archiviert. Der Film zeigt zunächst den Nord-Ostsee-Kanal. Drei Männer sind in einer Reihe zu sehen, während ein kleines Boot durch den Kanal fährt. Schließlich ist ein kleiner Junge zu sehen, der dort in der Nähe des Geschehens spielt ... hmm. Der erhaltene Film dokumentiert die erste Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal. Der Film gilt als älteste Filmaufnahme, die in Deutschland gedreht wurde.
1896. Luise Tiemann mit ihrer Schwester Marie in Barmen (Luise ∞ 1912 mit H.S.). Marie nahm später 1926 M.L.A. auf, die Tochter ihrer Schwester Luise, als die Eltern H.S. und L.S. wieder "raus" nach Indien sollten. (e.a.)
1897 Von 1883 hatte Deutschland, zuerst gegen den Willen Bismarcks, mehrere Kolonien erworben und/oder zu Schutzgebieten erklärt, die aufstrebende Wirtscxhaft verlangte es um die dominierende Stellung Englands im Welthandel umgehen zu können. Ein Glückwunschtelegramm 1896 Kaiser Wilhelms II. an den südafrikanischen Präsidenten Ohm Krüger (Buerkrieg) löst Empörung in England aus. Hottentottenaufstände in der Kolonie "Deutsch-Südwest" (Namibia). Kiautschou wird, wie Hongkong vorher, für 99 Jahre von China an das Deutsche Reich verpachtet. Zwischen 1897 - 1907 geht das "Blaue Band" zum Ärger Englands an deutsche Passagierschiffe. die den engl. Reedereien starke Konkurrenz bereiten, und ihnen im Passagierverkehr in die USA den rang ablaufen. 1898 Flottenverein für den Aufbau einer England ebenbürtigen Kriegsmarine; Tirpitz und W.II. mit dem Ziel "es England zu zeigen" (ohne Kriegsabsichten gegen, eher zusammen mit England ..). (e.a.)
1898Berlin den 30. Oktober. Brief aus Berlin - H.Speck "bei der Garde". Platzangaben Berlin .. Landwirtschaft zu Hause .. (h.s.) (hmmm .. war nicht der Dithmarscher Kriegsruf "Waar di gaar, de Buur de kümt " ?)    [Bei der Garde]  (h.s.)  (e.a.)
1898, Berlin, November .. Kaiserparade .. Karossen .. Menschenmassen. (h.s.) (e.a.)
1898 bis 1901. Berlin. Militärzeit H. Speck im  3. Garde-Regiment zu Fuss im Gardekorps, Berlin. [Bild / Karte] (h.s.) (e.a.)
1898. Der Kaiser weiht die aus Spenden erbaute dt. Kirche in Jerusalem ein. (e.a.)
1899. Berlin den 13. Januar .. Rekrutenzeit (h.s.) (e.a.)   [Der heilige Geist bei der Garde]
  1899.  30. Mai "Gruss aus Berlin"  Potsdam .. Mathilde .. Parademarsch .. Tempelhofer Feld .. Eisenbahnregimenter .. Pioniere .. Artillerie .. Kavallerie .. Kaiserin ..  Sedanpanorama .. Aquarium Unter den Linden ..  (h.s.) (e.a.)
1899.  16.Juni.  Brief Mathilde Speck an Bruder H.S. Beide "tätig" in Berlin zur gleichen Zeit . (m.s.) (e.a.)
H.S. Garnisonskirche in Berlin. (In dieser Kirche fand 1961 der gemeinsame BRD-DDR-Kirchentag mit Eröffnungsgottesdienst Bischoff Dibelius statt. War es der berühmte Tropfen der kurz darauf zum Mauerbau führte ..) (e.a.)
  1899.  Berlin den 4.8.  Brief an Mutter in Sarzbüttel. (h.s.) (e.a.)
Der Kaiser daselbst auf H.S. Kasernenhof. (h.s.) (e.a.)
1899.  Aus Lebensbeschreibung J.H.S:  <<   "1899 fand er (Hinrich) während seines Soldatendienstes in Berlin zum CVJM und zum persönlichen Glauben an seinen Herrn und Heiland Jesus Christus. In ihm erwachte der Wunsch, Missionar zu werden, und er war froh, 1900 im Missionarsseminar in Breklum aufgenommen zu werden. Besonders stark geprägt wurde er durch den Unterricht von P. Bracker und die Dogmatik von Prof. Rohnert." (e.a.)  ►►
1899.  Heftchen aus dem Nachlass Luise Speck. "Indische Lotosblumen. Besuche in den Frauengemächern in Madura" (von Ester Peterson (1866 - ?). Aus dem Schwedischen übersetzt. Leipzig 1899).  Über Senana-Mission, Trankebar, Missionar Sandegren (Indien 1869 -1894+?), über die Senana-Schülerinnen Sinnanmal und Arulammal. Eins der wenigen Bücher die L.S. durch alle Strapazen mit sich "herumgeschleppt/gerettet" hat. (e.a.) (Mehr "indische" Misssionsbücher von EP: "Några drag ur Zenanaverksamheten i Madura" 1898. "Oxpojken Manikam". 1915. "Bland kvinnor och barn i Indien" 1927. "Fångenskap och frihet" 1936) (e.a.)

1900 (Deutschland)

Der Kaiser stolziert bald nach Anfang des 20. Jahrhunderts mit der zweitgrössten Handels- und Kriegsflotte der Welt, was das damals weltbeherrschende England (ein Viertel der Land- und Menschen"masse" der Welt standen zu diesem Zeitpunkt unter brit. Herrschaft) auf unterschiedlichen Ebenen stark irritiert; obwohl er (Ehren)admiral in der brit. Flotte und Enkel der engl. Queen Victoria ist. In seiner Kindheit war er oft bei seiner Grossmutter (die ihn nicht ausstehen konnte), bei Flottenparaden u. vielen anderen Anlässen, und wollte ihr später, als er selbst durch den frühen Tod seines Vaters Friedrich (100-Tage-Kaiser) a. d. Thron gelangte, gleichtun - nicht mehr aber auch nicht viel weniger, sein gestecktes Ziel.        (e.a.)
1901. Der sog. "Boxeraufstand" in China; 2 deutsche Missionare unter den europäischen Opfern. Kaiser [Hunnenrede] schickt Kontingent ; Engländer schicken "Germans to the front".  [Meine ..] (e.a.)
1900.  Berlin 3-dimensional (für den der die Stereo-Bilder durch Schielen "zusammen" bekommt..) (e.a.)
  1900.  Als abgeteilter Adjutant bei dem Oberleutnant von Bärensprung liest Hinrich S. wieder in einer  Bibel, die auf dessen Nachttischschrank lag; "Gehet hin in alle Welt .." und fasst den Entschluss, nach Ablauf seiner Militärzeit anstatt Militär Missionar zu werden; wie sein jüngerer Bruder Siem Thiessen zur gleichen Zeit. (e.a.)

1900.  11. August. ".. Hinrich, der nach ihm wirtschaftete, entschloss sich während seiner Dienstzeit bei der Garde in Berlin, Missionar zu werden wie sein jüngerer Bruder Siem Thiessen  .." (b.s.)  Mutter Christine Speck an den Missionsinspektor in Breklum.  (e.a.)
  12.3.1900  ".. Heinrich ist heute zum ersten mal mit dem lieben Pflug ins Land. Das Holz steht zum Teil in Faden. Die junge Braune bekommt bald Fohlen. Die kleine Schwarze soll auch zum Hengst. Die Ochsen sind unverkauft. Behrends und Reimer Nindorf haben je 4 Fohlen welcher Segen .." (e.a.)
  Berlin 8. April 1900.  ".. und Bruder Siem wird wohl sein Examen gut bestanden haben. ... nach der obern Heimat steht unser Sehnen; hier fühlen wir uns als Fremdlinge; Samstag war Graf Bernstorff hier im Jünglingsverein. Habe den 5ten. 6ten und 7ten Dienst mitgemacht auf dem Tempelhofer Felde. (e.a.)
1900.  Tod von Pastor Christian Jensen, Begründer der Breklumer Mission. Aus Breklumer Sonntagsblatt 1961: "Wer war Pastor (Christian) Jensen?" zu dessem 61. Todestag. (e.s.)   [wiki]   [nordfriisk-pdf]   [Chr. Jensen - sehr ausführlich mit der gesamten Erweckungsgeschichte-pdf]   [christian-jensen-kolleg]  [christian jensen religionsgeschichte] (e.a.)

1902-1905

1902.  "Jeypur, Land und Leute. Eine volkstümliche Schilderung des Hauptgebietes der Breklumer Mission" von P. Bracker. Büchlein mit 173 Seiten, u.a. im Nachlass von sowohl Hinrich als auch Reimer Hans Speck. (Siem Thiessen, der Vater Reimers, und kurz darauf Hinrich, waren Schüler Brackers, der 1906 dann auch Missionsinspektor wurde).
" .. Unsere Brüder und Schwestern arbeiten in einem kleinen Bezirk der großen Halbinsel Vorderindien, die gegen 300 Millionen Einwohner, fast ausschließlich Heiden und Mohammedaner, zählt. An der Ostküste liegen die beiden großen Seestädte Madras und Kalkutta. In der Mitte zwischen denselben, nur wenige Meilen landeinwärts, finden wir unser Breklumer Missionsgebiet, und zwar .. im Lande der Telegus, einer Ebene, und in dem unmittelbar dahinterliegenden Bergland Jeypur, welches reichlich so gross ist wie unsere Heimatprovinz (damals "Provinz Schleswig-Holstein" in Preussen). Wir beschäftigen uns in dieser Schrift nur mit dem Fürstentum Jeypur, unserem zwar jüngsten, aber grössten Missionsgebiete. .. Möchte diese Schrift dazu beitragen, daß das allergrösste Werk unseres HERRN, die Heidenmission, bei uns gefördert werde!" .. (e.s./e.a.)  ".. Herrrrliche Volks-, Natur und Landesbeschreibung vom "Jepurland damals." (e.s.)
1902.  Bilderbuch über die Breklumer Mission in deutscher "Unsere Mission in Bildern" und dänischer Ausgabe "Vor Mission i billeder" mit 140 Bildern u.a. Foto von den 11 Missionszöglingen mit Siem Tiessen und Hinrich Speck. Bild vom Geburtshaus ihrer Kinder, unserer Eltern/Grosseltern; Reimer Hans, Marieliesel, Anna und Reimer Hinrich in Waltair/Indien. (m.d./e.a.)
Neu  1902. Jeypur Raja-Palast. "Die Hauptstraße Jeypur." Erstes Edificio der kleinen Provinzstadt des Fürstentums Jeypurs. Die Missionare gründen um 1895 die Missionsstation auf einem Grundstück tausend Schritte vom Rajapalast entfernt an dieser heutigen Jeypore-mainroad. Ein Missionar, wahrscheinlich Wilhelm Ahrens, sammelt hier die Kulis für den Bau des neuen Missionbungalows, der ebenso wie der erste Bau (und die Kirche 1911 später) über die Hütten herausragen, und  zum Raja Palast (hier im Bild) hinüberblicken. (e.s.)
"Christian Jensen Martineum" von 1883. Ausbildungsstätte u.a. der "Missionszöglinge" Siem Thiessen und Hinrich Speck 1899 bis 1903. Späteres Missionshaus Breklum. (e.s.)

1903. Nach dem Prediger-Seminar in Breklum macht Siem T. Speck am 9. März in Neumünster vor dem Generalsuperintendenten Kaftan und u.a. seinem Lehrer Bracker sein Examen. (e.s.)
1903.  Verlobung Marie Reimers und Siem T. Speck in Sarzbüttel / Breklum; wahrscheinlich in der Zeit seiner Ausbildung in Breklum - vor seiner Ausreise in diesem Jahr. Drei Jahre später folgt ihm seine Braut nach Indien. Heirat in Nowrangapur am 6.2.1907. (e.s.)
1903 1903.  Siem T. Speck. Vorbereitungskurs bei der Londoner Missionsgesellschaft. (e.s.)
1903 1903.  April.  Siem hat wohl noch nicht geschrieben aus England .. Jensen .. Andresen .. Hübner .. Harder .. (h.s.) (e.a.)
1903 1903.  Breklum 17. Sept. Siem T. Specks bevorstehende Ausreise in Brief von Bruder Hinrich, Breklum. (e.a.)
1903 1903. Siem T. Speck. Am 4. Oktober Ordination in Breklum. (e.s.)
1904 Telegrafenkabel Europa - Indien  (1857)  (1863)  (1865)  (1867; dt.)  (1870)  (1870; dt.)  (1872)  (1904)  (1914)  (1914; dt.)  (1914 ; dt.)  (1915
1903
1903.  Breklum, 13. Dez. .. Wir erhielten vor einiger Zeit auch Brief aus Indien .. Brief Hinrich S. über Bruder Siem Thiessens Beginn in Jeypur in Indien. (e.a.)
  Neu  "Missionare bei einem Zusammensein in Koraput" 13 Missionare in Farbe und Sonntagsstaat in der Natur vor dem Photographen . Von  l.n.r. und von o.n.u.:1. Timmcke, 2.Siem Tiessen Speck (sitzend), 3. Haacks, 4. T. Ahrens ?, 5. Bothmann ? Mitte: 6. Wohlenberg, 7.  Hübner, 8. Schmidt v.d. Rajamundry-Mission?, 9. ?, 10. Pohl ?,11. Schulze, 12. Larsen, 13. W. Ahrens. (Koloriertes Foto zw.1903 u.1906; mit Pohl und Bothmann hätten wir die ältesten dabei). (e.a.)
  Das britische "Kaiserreich Indien" von 1900 (in rot auf der Karte links - oder hier) war bedeutend grösser als das Indien von heute. Nach dem Tode von Queen Victoria 1901 versuchte England Tibet zu erobern. U.a  hatte Sven Hedin es zu der Zeit schwer eine engl. Erlaubnis zum Besuche Tibets zu erhalten. Siem T. und Hinrich haben diese Ereignisse sicher in den Zeitungen miterlebt. Im Nachlass von Hinrich befinden sich das Bücher von S. Hedin, in der dieser seine Jahre im "gleichzeitigen" Indien beschreibt. (e.a.)
1905 1905.  Anteil der Bevölkerung mit dänischer Muttersprache im nördlichen Schleswig-Holstein. (e.a.)
  ".. sie stamme aus dem Süden Indiens, von der Küste von Malabar, aus der heiligen Stadt von Jaffuapatam .. und ihre Familie bestünde aus Mitgliedern der heiligen Kaste der Brahmanen. Sie sei in der unterirdischen Halle des Gottes Shiva aufgewachsen und von Kindesbeinen in den rituellen Tempeltänzen unterrichtet worden .. Sie war nie in Indien .. konnte erzählen, was sie wollte, man glaubte ihr vorbehaltlos .."

1906 - 1909

1906.  Hinrich Specks Abreise nach Indien. Aus Lebensbeschreibung H.S.:  <<   "1906 Nach dem Examen im Frühjahr war er ½ Jahr in London. 28.10. 1906 erfolgte die Ordination durch D. Kaftan (Generalsuperintendent für Schleswig) in Sonderburg (Nordschleswig) und die Abordnung (und Aussendung) in Breklum; kurz darauf die Abreise nach Indien mit Frau Hübner. Stationiert wurde er in Jeypore." (e.a.)  ►►     [London 1903 und London 1906 in zeitgenössischen Filmen] (e.a.)
1906. Foto Hinrich Speck während des Sprachunterrichts in London vor Ausreise Indien. Alle Breklumer "Missionszöglinge" wurden nach 1900 - wegen vorheriger schlechter Erfahrungen - in der Londoner Missionsgesellschaft vor ihrer Ausreise nach Indien (brit. Kaisertum) in Englisch vorbereitet. Wie vor ihm Siem Thiessen Speck - und nach ihm - Marie Luise Tiemann, von unseren Familien.  (e.a.)
1906 1906.  London, 6. Mai .. Missionsgesellschaften .. Beschreibung London .. (h.s.) (e.a.)
1906 1906.  London, 5. Juli  Für das liebe junge Brautpaar!  .. Wanderung London .. Nindorf .. Sarzbüttel .. (h.s.) (e.a.)
1906.  London, 16. August .. Hyde Park .. Church Army .. Jungclaussen .. Tonnessen .. Jörgenssen .. (h.s.) (e.a.)
1906.  London, 13.September .. Faltbares Harmonium .. Vorbereitung Ausreise .. Einkäufe für Indien .. Bracker .. Bahnsen .. (h.s.) (e.a.)
Sonderburg   Breklum 1906. H.S. ½ abgerissenes A4-Fragment (geschrieben nach 1916) : ".. das gläubige Volk hier in der Heimat ist im allgemeinen tiefer und gründlicher als das englische. Am 28. Oktober 1906, also gerade am Todestage meiner beiden Eltern wurde ich in der Kirche zu Sonderburg auf der schönen Insel Alsen von unserm Herrn Generalsuperintendenten D. Kaftan ordiniert. Es wurde mir unter anderem das Wort zugerufen: "Welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" Es war ein grosser Tag meines Lebens. Am Abend durfte ich über Nikodemus sprechen. Bald darauf kam die Abordnungsfeier in der Kirche zu Breklum und am nächsten Mittag fuhren wir ab. In Neapel ...  (e.a.)  >>>       (*, Theodor Christian Heinrich, Kirchenführer, * 18.3. 1847 in Loit bei Apenrade, Nordschleswig)
1906.  H. Speck. Reise nach Indien zusammen mit E. Hübner. 2 Wochen Weltreise [vorh. Reisen] auf dem neuen kaiserlichen Ostasien-Reichspostdampfer SMS Prinz Eitel Friedrich des Norddeutschen Lloyd (der Namensgeber des Schiffes Hinrich sicher "bekannt" als gleichaltriger Gardist in Berlin) von Genua aus mit Zwischenaufenthalt in Neapel, dann übers Mittelmeer nach Ägypten in den Suez Kanal (die arabischen Kinder als "Tieftaucher" nach über Bord geworfenen Geldstücken in Suez wurden uns von Großvater Hinrich S. bilderhaft beschrieben) durch das Rote Meer, von Aden am Horn von Afrika über den indischen Ozean (in Richtung "wo der Pfeffer wächst") nach Colombo auf Ceylon/Sri Lanka. Von dort mit der Fähre rüber aufs "Festland" Indien und weiter per Bahn nach Visianagram, wo der Ochsen"bandy" den Weitertransport nach Jeypur übernimmt. (e.a.)
  H.S : ".. In Neapel gingen wir an Land und fuhren nach Pompeji. Die nächste Haltestelle war Portsaid. Wir gingen in die Stadt und kauften Tropenhelme, denn die Sonne fing an zu brennen. Stand man auf der Strasse einmal still, so war, ehe man es gewahrte, schon ein brauner Bursche dabei und putzte einem die Stiefel. Alle wollten Geld verdienen. Jetzt ging es durch den Suezkanal ins rote Meer hinein. Rechts lag Ägypten und links die Sinaihalbinsel, aber alles war Wüste. Irgendwo mussten wir nun auch die Stelle passieren wo einst Mose das Volk Israel hindurchgeführt hatte und wo Pharao mit seinem ganzen Kriegsvolk ertrunken war ..". (Hinrich Speck.; Ende eines erhaltenen Fragments) (e.a.)
  ".. in 1906 he (der Raja von Jeypore) took a special train to Madras, with an entourage of one hundred people, in order to welcome the Prince of Wales. For this visit he had a carriage made in Calcutta for 10.000 Rupees. His new palace (in Jeypore) which was begun in 1897 is a mixture of Indian and Victorian styles - today the State Bank of India resides there .." Waack, engl. Band I, S. 23. (e.s.)

1905-1906. Indien. Souvenirkarte vom Besuch des Prinzen und der Prinzessin von Wales (dem zukünftigen engl. Königs- und Kaiserpaar v. Indien). "Prinzessin Mary "May" von Teck heiratete 1893 Prinz George, Herzog von York. In den nächsten zwanzig Jahren begleitete sie ihren Mann auf drei großen Reisen durch das engl. Welt-Imperium. Nach dem Tod der Königin Victoria (Kaiser Wilhelms II. Grossmutter mütterlicherseits) im Januar 1901, kam Albert Eduard, Prinz von Wales als König Edward VII. auf den Thron. ... darauf wurde Prinz George zum Prinzen von Wales ernannt. Von Oktober 1905 bis April 1906 besuchten Prinz George und Prinzessin Ma(r)y Indien und Burma auf dem Schlachtschiff HMS Renown. Prinzessin "May" hatte sich gewissenhaft vorbereitet für dieses Unternehmen, las sich in alles ein und empfand den Sub-Kontinent als eine erstaunliche Entdeckung. Es wäre keine Übertreibung zu sagen, dass Prinzessin Mary sich in Indien verliebt hatte. [mehr] (e.a.)
1907.  H.S. Ca. März in Indien an der Küste. Komische Fische (e.a./e.s.)
Kauri-Muscheln. "Primitives Zahlungsmittel" in Asien und Afrika in den letzten Jahrhunderten. Um 1900 noch als Geld vorkommend im Jeypurland; diese Ex. auf dem Markt gefunden von Erik S. (e.s.)
  1907.  Aus Lebensbeschreibung H.S:   <<   ".. Nach dem Sprachstudium 1907-1908 widmete er sich .." (e.a.) ►►
1907.  Die Brüder Siem und Hinrich Speck treffen sich nach 3 Jahren wieder - in Indien. Wahrscheinlicher Anlasss zum Foto: S.T.S. holt den neuen Missionar H.S. nach dessen Schiffsreise mit einer Tonka/Pferdekutsche in Waltair ab. HS macht seine Antrittsbesuche bei verschiedenen Missionshäusern in Waltair und Vizianagram. Dann reisen sie nach Salur, wo HS sein Sprachstudium für Telegu aufnimmt. S.T.S ist seit 8.10.1903 in Nowrangapur, H.S. dann in Jeypur. Sie leben und arbeiten zusammen mit ihren neu gegründeten Familien bis S.T.S 1913 wegen Krankheit mit Familie in die Heimat zurückkehren muss. (e.s./e.a.) "Das Bild ist vielleicht vor dem Missionshaus Waltair. In Salur und weiter im Landesinneren "ohne Engländer" gab es wenig Pferdekutschen. Oder vor dem Missionshaus Salur oder sogar Jeypur, weil es die Veranda Bögen hat"." Oder Nowrangapur, siehe Gebäude. (e.s.)
1907.  Landung in Waltair. Marie Reimers 1907  /  Luise Tiemann 1911. (e.a.)
1907.  "Von Ferne schon hört man das Rauschen der Wasserfälle .." Brief H.S. Indien nach Sarzbüttel; mit Bericht "Siem und Marie S." (e.a./e.s.)
1907.  Karte der Nordspitze des engl. Regierungsbereichs "Madras-Presidency" mit Jeypurland  Siehe auch: [Geschichte der brit.ind. "Madras Presidency" (bevor diese - schon zu engl. Zeit) in u.a. "unser" Orissa mit dem südlichen Teluguland/Jeypur - aufgeteilt wurde] und [Süd-Madras] und ["The Indian Empire" 1907] (e.a.)
  Kommunikation Europa - Indien durch Kabel (1857)  (1863)  (1865)  (1867; dt.)  (1870)  (1870; dt.)  (1872)  (1904)  (1914)  (1914 ; dt.)  (1915
1907. Hochzeit der "Grosseltern" Siem Thiessen Speck mit Marie Reimers am 6. Februar in Nowrangapur. Vor dem damals neuen Missionsbungalow mit dem Bruder Hinrich und u.a. folgenden Breklumer Missionaren mit Frauen : Timmcke, zwei Ahrens Brüder, Bothmann, Gloyer, Wohlenberg, Rössing und den Diakonissinnen Reimer und Jesper. Traupastor war Missionar Jörgensen. Zahlreiche Missionars-Hochzeiten fanden während der jährlichen Missionskonferenzen in Jeypur und auf den isolierten Missionsstationen als willkommene Gemeinschaftsfeste statt. 1912 gab es im Jeypurland 23 deutsche Breklum-Missionare, 21 Missionarsfrauen und 7 Missionsschwestern(Bild c.p./e.a., Text e.s.) 
1907 Lebenslauf Johann Hinrich Speck [in eigenen Worten]. Nach 1907 geschrieben. (h.s.) (e.a.)
1908.  "Die Rose von Benares" Mädchenroman aus Luise Specks Nachlass; in "vorzüglicher" Erhaltung, wie der Antiquar sagen würde. Laut Widmung ein Geschenk von ihrer Sonntagsschullehrerin. Eine gute "Vorbereitung" auf Luises spätere Treffen mit Missionsdirektor Bracker 1910 auf Amrum, wo sie dann umso leichter für die Senana-Mission in Indien zu werben war. (e.a.) Das Buch (a.d. engl. übersetzt v. Martha Eitner, Karlsruhe 1898) ging mit Luise Tiemann von Deutschland nach Indien und mit nun Luise Speck wieder zurück auf der "Golconda" nach Londen. Holland, Westfalen, Bayern, Schleswig-Holstein, Ostpreussen und Flucht zurück nach S.-H., auf Umwegen über Quarnstedt, Osterstedt, Kellinghusen, Buxtehude, und, a.d. Nachlass M.L.A. dort 1968 - gerettet vorm Ende im Müllcontainer - nach Göteborg Schweden. (e.a.)
Luise T. in London vor Indienausreise ".. damit sie wusste was auf sie zukam" (m.l.a.) (e.a.) 
1908. "Things as they are. Mission Work in Southern India"; ein englischer Knigge mit indischem Sprachlexikon, etc., gekauft im indischem Bookshop "Higginbotham & Co, Madras & Bangalore". Aus Nachlass Luise Speck.; von ihrer Missions-Schwester und Senana-Leiterin Anna Asmussen, Salur, September 1908. "Aus der Zeit, als Grossmutter Luise Speck mit Hedwig Sibbers und Ilse von Wedel in Salur war, bevor sie heiratete. In Salur Sprachstudium in der Telugu-Sprache"  (m.l.a.) (e.a./e.s.)    [Indische Sprachen im Jeypore-Gebiet (e.s.)]
1908.  "Adresses", Adressenbüchlein von Luise Tiemann, weitergeführt von M.L.A. bis in die späten 1980er. Deutsche, englische, amerikanische, indische, dann wieder deutsche - Ost u. West - Adressen; zuerst meist mit Missionarsanknüpfung. Nachlass L.S. / M.L.A. (e.a.)
1908.  Brief aus Indien nach Sarzbüttel von  Missionar Siem T. und Marie Speck " Nowrangapur 7.8.1908. Meine liebe Mutter und Geschwister! .. Hier sind wir jetzt ja mitten in der Regenzeit .. noch nicht so wie 1900 da war es schrecklich .. viele nur noch Haut u. Knochen .." (e.a./e.s.)
 

Um 1908 (?) Jeypur (?).  "Kostknaben mit Früchten" "Joel halbe Popeya. Justin eine Banane. Immanuel, der alte Gärtner eine Ananas. Orilio Lehrling und Zukunftsgärtner. Rupus und Ephredita Bananenrinden." "Schuljungen mit  ..... Früchten" "8 cm breit. Für Kunstbeilagen ! Schriftwesen. Feines Raster !" (h.s.) (e.a.)

Um 1908 (?) Jeypur (?). Solimon Naiko und Jonathan Barik.  (h.s.) (e.a.)
Um 1908 (?) "Heidenpredigt beim Zelt. Br. (Bruder / Missionar) Gloyer vor dem Reisezelt mit Zuhörern. "So breit als möglich das ganze Bild. Oben oder unten beschnitten. 13/cm Schriftwesen" (h.s.) (e.a.)
Um 1908 (?). Chindagam bei Koraput. Pordsas. (h.s.) (e.a.)   (Diskussion über Bilder)
Um 1908. Shiva Tempel in Kotapad. Grosses SW-Foto H.S. (m. unleserlicher Beschreibung Rückseite) und - kolorierte bunte Breklumer Postkarte (Auktion ebay) (e.a.)
1908. Bissamcuttack. Siem Thiessen Speck baut das "mischenbangalo" Missionsbungalow. Gründung der Missionsstation in Ost-Jeypur mit dem späteren/heutigen Christian Hospital Bissamcuttack.  Anm.: ".. in der kolonialen Englisch-Welt hat das "bungalow" (bangalo) in Indien nichts zu tun mit dem "Bungalow" in unseren Vorstädten .." (e.s.)
1908. Jeypore. Hinrich Speck macht zwei Jahre Sprachstudium in Oriya mit seinem indischen Sprachlehrer in Jeypore und besteht das 2. Examen bestanden.  [Indische Sprachen im Jeypore-Gebiete]  [der Sprachlehrer] (e.a./e.s.)
Jeypore. "Ganesa-Tempel in der Hauptstadt Jeypur" "(Serie III) / Verlag der Schlesw. Holst. Mission in Breklum" (Breklumer Postkarte H.S. um 1908) (e.a.)  (siehe auch Holz-Tempel-Wagen 1964, e.s.)
"Landschaft bei der Hauptstadt Jeypur". (Serie III) / Verlag der Schlesw. Holst. Mission in Breklum"( Breklumer Postkarte H.S. Für "Liesa" um 1908) (h.s.) (e.a.)
"Hufeisen" (h.s.) / "Mohammedanische Schmiede beim Beschlagen eines Ochsen" / Verlag der Schlesw. Holst. Mission in Breklum"  (Breklumer Postkarte H.S. um 1908) (e.a.)
 

Indische Feuerstelle mit drei Steinen. "So kochen die Leute, wenn sie reisen u. auch oft zu Hause" (Breklumer Postkarte H.S. um 1908) "Eingeborene beim Abkochen" (e.a./e.s.)

"Purna Bandi-Gaddi". Altertümlicher indischer Ochsenwagen mit kleinen Holzrädern. (Breklumer Postkarte H.S. um 1908) "Ochsenwagen im Innern des Jeypurlandes" (Serie I) / Verlag der Schlesw. Holst. Mission in Breklum" (e.a.) ("normaler" Bandi-typ siehe H.S. Postkarte Bandi-Station; e.s.)
"Landschaft bei Koraput". Postkarte obiger Breklumer Bilderserien (um 1908) aus ebay. (e.a.) "Vor 100 Jahren waren die Koraputer Berge im Jeypurland schon kahl und abgeholzt. Auch die vermutlich "Gadabas" Inder sind ein historisches Bild. Was wird H.S. zu einem evtl.  Dia auf seinen Missionsvorträgen in S.-H. erzählt haben. Man könnte hier im Foto rechts den sogenannten "Tafelberg" von Koraput erahnen (kleiner Hügel mit flachem Kopf - von den Missionaren so benannt nach dem Tafelberg in Kapstadt). Dann wäre das, wo die Leute sitzen der heutige Mission-Compound und im weiten Tal läge die Straße nach Salur im heutigen östlichen Randbezirk der Stadt Koraput." (e.s.)
  1908.  "Ein Brahmane in Jeipur (Munschi = Sprachlehrer)" "Mein junger Sprachlehrer Narajanek, ein Brahmane. Er starb nach einem Jahr an der Cholera. Ich hatte ihn gerne." (h.s.) (e.a.) [mehr]

um 1908, Salur. "Geburtstagfest (für Missionar) Schulze" an einem 26. Juli laut Foto-Rückseite. Missionar Paul Schulze, *29.7.1865, im „Mission Compound“ auf der ältesten Station, Salur; im Garten seiner von ihm gegründeten Aussätzigenanstalt „Philadelphia“ (wofür er den engl. "Kaiser i Hind-Orden" (sic! Kaiser in Indien Orden - ausgegeben zuerst v. Queen Victoria1900 -1947 - der hauptsächlich an Inder vergeben wurde) und den amerikanischen „Dr.“ erhielt) im Festkreis seiner Missionsbrüder und -schwestern samt der indischen Mitarbeiter, Telugu Indern, Sprachlehrern, Evangelisten, Kosthausmädchen und -jungen an der Missionsstation in Salur. Am Pult Missionar Bothmann (auch aus Sarzbüttel; von 1882 bis 1906 in Salur; der Gründer dieser Station. Er baute Missionshaus,  Kirche und Haus der Senana Frauenmission in Salur, das Erholungsheim in Waltair, 1900 das Missionshaus in Gunipur, 1911 das neue Erholungsheim in Kotagiri - später „Christiansheim“ genannt.) Daneben sitzend evtl. seine Frau. Weiter wahrscheinlich Anna Asmussen sowie zwei weitere neue Senana-Missionarinnen zum üblichen Sprachstudium in Salur. Weiter Cay Gimm, der kaufmännische Missionar und "gleichsam der Versorgungsagent für die Missionstationen auf der Jeypurhochebene."  Missionar Paul Schulze ganz rechts im Korbstuhl. Weitere Missionare der Missionsstation Salur waren Ernst Pohl (von 1882 bis 1906) - zusammen mit dem Sarzbüttler Bothmann Gründer und Erbauer in Salur. Weiter Ilse von Wedel, Frauenmissionarin ab 1912 bis 1915 und weitere noch unbekannte Gesichter. (Bild e.a., Text e.s.)

1909 1909.  Lebensbeschreibung H.S. :  <<   "1909 bis ..." (e.a.)  ►►
  1909.  In den Gründerjahren der Mission wurden in den  kleinen Städten des Jeypurlandes Grundstücke für die ersten auserwählten Missionsstationen Salur, Parvathipur, Jeypur und  Kot(a)pad, erworben. Darauf wurden vor allem zuerst die Missionshäuser gebaut. Dann folgten die Schulgebäude und Kost-Häuser - und danach, wenn das nötige Geld aus der Heimat reichte, auch die Kirchen. In der  Phase nach der Jahrhundertwende wurden mit den weiteren folgenden Missionaren die Stationen Nowrangapur (Siem T. Speck), Jeypur (Hinrich S.), Koraput (Hübner), Bissamcuttack (Siem T. S.) und Gunipur (Pohl) aufgebaut. -  Siehe auch Hintergründe 1909-2009; english)  (e.s.)
  1909.  Kirchenbau auf der Missionstation Jeypur. Hinrich Speck : "Ausschachtung für den Kirchbau in Jeypure. Da von Mitte Juni bis Oktober Regenzeit war, konnte ich nur von Oktober bis Mitte Juni arbeiten. Im ersten Jahre wurde der Grund gelegt. Da der Baugrund schlecht war, musste ich 8½ Fuss tief ausschachten und 5 Fuss breit. Unten 2½ Fuss Beton und dann Felsen mit Kalk bis zur Oberfläche. Darauf Ziegelsteine. Für den Turm wurde 16x16 Fuss 8½ Fuss tief ausgeschachtet und dann Beton und Felsen. Im 2. Jahr wurden die Mauern und das Dach ganz fertig. Eisenkonstruktion, Wellblech und Ziegel. Im 3. Jahr wurde innen und aussen ausgeputzt. Von meiner Station Jeypure 4 Bilder" (e.a.) [siehe auch Brief H.S. 1911 zum Kirchenbau]    [2008, AL]
Neu.  Sammlung von Arbeitern vor dem Palast des Maharadja Vikram Deo. So sah es aus 1909 zum Bau der Kirche (das Bild ist von 1902, Bau des "neuen" Missionshauses). Siehe auch 1912, Hinrich Speck und Brackerbesuch beim Rajah. (e.a.)
Das Haupttor desselben Palastes in Jeypur heute. Verfallszustand, gleicher Bildwinkel. (e.a.)
1909. Kotagiri in den Nilgiri. Ferien-Hillstation in den kühlen "Blauen Bergen" für die Breklumer Missionare bis zum 2. Weltkrieg. (e.s.)

1910 - 1914

1910. Lebensbeschreibung J.H.S: "Sie (Louise Tiemann) hatte im Sommer 1910 P. Bracker (Leiter der Breklumer Mission) und Frau auf Amrum ("anlässlich eines Kuraufenthaltes mit Frau Dr. Trainer (Tante Paula), Wattenscheid/Ruhrgebiet") kennengelernt, der sie fragte, ob sie nicht in Indien in der Senana-Mission ("Frauen-Mission") arbeiten möchte. Sie war dann in Breklum und einige Wochen ("Oktober 1910") in London zur Vorbereitung. ("3. November 1910 Rückkehr nach Wattenscheid, dann Breklum") Mitte Dezember 1910 fand ihre Abordnung in Breklum statt." (m.l.a.)   Aus Nachlass L.T., Geschenk für ihre Schwester Maria, Rotes Büchlein 12x7cm Neues Testament "The Worker's Testament"; Innenseite: "M.T. Von Luise bei ihrer Rückkehr aus England, Donnerst. 3.11.10." (e.a.)   >>>
Kirchbau H. Speck: "Jeypore d. 2.1.1910 .. Habe mich in Nowrangapur recht erholt ..  Im Januar werden die Mauern, wie ich hoffe leicht hoch werden. Ich lasse jetzt das Hauptgesimse unterm Dach beenden. Ihr könnt es auf der Zeichnung sehen." .. (e.a.)
  Buch v. Luise T.  z. Zt. des Treffens mit P. Bracker auf Amrum, der sie zur Senana-Frauenmission in Indien warb. (e.a.)
1910. Nowrangapur, 21.Dezember. Doppelhochzeit Jörgensen und Toft. Rechts: Marie m. Reimer a.d. Arm & Siem Speck (hervorretusch.). (e.s.)
1910.  Kirche Salur mit Weihnachtsbaum um 1910. (h.s.) (e.a.)
1911.  Die erste Luftpost der Welt  "The occasion coincided with Purna Kumbha, the Hindu festival .. a birds eye of a million Indians washing away their sins in the Ganges below" - "On February 18, 1911, Great Britain's government approved a test flight in its colony of India during the United Provinces Industrial and Agricultural Exhibition in the city of Allahabad .. a Sommer biplane .. carrying 6,500 cards and letters." (e.a.)  Siehe auch dt. Kronprinz in Allahabad
1911. Jeypore 15. Januar Beschreibung der letzten Bauphase des Kirchbaus Jeypore (Jeypore Church) von Hinrich Speck in seinen eigenen Worten in einem Brief an seine Familie. (e.a.)  [Beschreibung heutiger Zustand] (e.s.)

Karte z. Kirche

1911.  Aus Lebensbeschreibung J.H.S:   <<   ".. 1911 mit grosser Liebe und Freude dem Bau der Kirche in Jeypore und war mit gleicher Freude als Missionar tätig. Nach der Einweihung der Kirche 1911 begleitete er P. Bracker auf seiner Inspektionsreise durch den Jeypore-Distrikt."   Ûber Luise Tiemann : "1911  Erstes Sprachexamen Telugu, nach d. Hochzeit Odya. In Salur mit Tante Hedwig (Sibbers), später Frl. Asmussen und Tante Ilse von Wedel" .... "Salur in der Ebene, Koraput im Gebirge, Jeypore in den Bergen. P. Bracker in Indien 1911/12. Im Februar 1912 Konferenz in Koraput. Anschliessend Mutter (L.T.) m. Pienings n. Jeypore, landete auf Vaters (H.S.) Veranda. Vermittlung durch P. Bracker. 8 Wochen Kotapad (heute: Kotpad) bei Onkel Siem (S.T.S.) und Tante Marie (M. Speck.)" .... "Anfang ("Januar") 1911 reiste sie (Luise Tiemann) mit Missionar Piening und Frau zusammen nach Indien und kam nach Salur im Telugu-gebiet, wo auch Fräulein Hedwig Sibbers und Fräulein Anna Asmussen waren, etwas später auch Fräulein Ilse von Wedel. Dort machte sie zunächst mit den anderen ein Sprachstudium." (m.l.a.) (e.a.)   ►►
Innenraum und Äusseres der Jeypore Kirche heute / "100 J. später". (DVD Lischke/Leuckfeld 2005)
Kirche und Missionshäuser Jeypur um 1912. Bild aus Diaserie im Nachlass Hinrich Speck. Seine Wohnung war das alte M-haus links, gross im Bild. Weiter hinten links das neue grössere M-haus wo Pienings wohnten. Zwischen den M-häusern verdeckt durch Bäume die Kosthäuser. Hinter der Kirche quer die Schule; dort verläuft heute die Hauptstrasse. (e.s./e.a.)
1911. Ausflug nach Tumarelli bei Salur , Nov. 1911. Zum 100 j. Jubiläum der "Hinrich"-Kirche in Jeypur, Juni 2011, der Bericht eines ähnl. Ereignisses 1911 "Die Kircheneinweihung in Tumarelli" von M-inspektor Bracker, der erst einige Monate danach in Jeypur ankam. Auf dem Foto mit dabei : Frauenmissionarin Luise Tiemann (Grossmutter Luise Speck, geb. Tiemann). (e.s.)
Posaunen schmettern in Grossväters Jeypur-Kirche (heute)
"Musikinstrumente waren seit Anfang ein Missionsmedium. H.S. Akkordeon. S.T.S. Posaune. R.S.1950 ein Waldhorn. Reimer S. hat aber nie Bläser-Kirchenchor in Indien gamacht, obwohl er  sein Waldhorn und seine vier deutschen Holzflöten mit hatte; das Horn hat Missionsarzt Dr. Winkler noch 1966 in Bodomanjari und Bodisil in den Bergen erschallen lassen."
1911.  Der neue König von Grossbritannien, King Emperor George V. wird am 12. Dezember 1911 "at the height of the British Empire" in Delhi/ Indien "in a spectacular ceremony" zum "Emperor of India" - Kaiser von Indien - gekrönt. "The 1911 Delhi Durbar" (im 1911er Original als Farbfilm ! Heute leider zu 80% verkommen, hier ein Versuch der Rekonstruktion in Bildern). (e.a.)
100 J. später; Lischke/Leuckfeld "Nostalgiereise" 2005 Küste - Jeypore ("auf den Spuren der Missionare")
  1911.  Sven Hedin auf Indienreise. Besuch beim Vizekönig und Versuch nach Tibet zu gelangen. Buch aus Hinrich Specks Nachlass. (e.a.)
1911 "Meine grosse Reise durch Indien" Bilder von Hinrich Speck. (h.s.) (e.a.)
1911 "Meine grosse Reise durch Indien", Text von Hinrich Speck. (h.s.) (e.a.)
indien-coon-haws.jpg (209008 bytes) Ansichtskarten von Indien, gekauft von Hinrich Speck auf "meiner grossen Reise durch Indien". Ausser diesen Karten gibt es noch ca. 100-200 grosse scharfe Fotografien mit persönlichem Text auf der Rückseite; - bedarf noch des Einscannens - sowie viele Familienbilder der indischen Zeit als auch Briefe und Tagebücher.  Um Hilfe beim Ûbersetzen von Brieftexten in altdeutscher Schrift in txt-format wird gebeten. (h.s.) (e.a.)
1911.  "Das schönste das ich gesehen habe" (h.s.) (e.a.)
"2 Puppen (Mann und Frau). Er hat am grossen Zeh ein. ... ... nicht sieht und hält durch Fussbewegung die Puppen ...... Einen Eisenpfeil hat er mehrere Finger  ......... die Nase gesteckt. (Durch Übung)" (h.s.) (e.a.)
indien-chow.jpg (179156 bytes)
1911  Calcutta, Fort William  "Das ist das Fort, in das die deutschen Missionare1939  von Jeypur kamen und dort zuerst im Durchgangs- und Sammellager mit 500 deutschen Internierten gehalten wurden, bis diese alle nach ersten Monaten nach Amednagar transportiert und dort interniert wurden." (e.s./e.a.)
"Halteplatz für Bandies auf den 4000 Fuss hohen Nilgiri Bergen in Südindien. Blaue Berge. Nila oder Lila heisst blau (wir sagen auch ja lila, blau)." (h.s.) (e.a.)  [mehr]
"Bettler vor dem Missionshaus in Salur, denen Martin (ein Inder) predigt. An einem Tage der Woche sassen viele Bettler vor unserm Hause. Darunter waren auch Aussätzige. In Salur hatten wir ein Aussätzigenasyl mit 100 Aussätzigen. In Jeypore, wo ich war, hatten wir 30. Bei der Grossnerschen Mission in Indien sah ich ein Asyl mit 700 Aussätzigen. Nase, Ohren, Finger u. Zehen faulen bei vielen ab." (h.s.) (e.a.)
"Salaam". "Salam lautet der Gruss" (h.s.) Es folgen Jeypore-Karten um 1900 a.d. Nachlass von Hinrich Speck. (h.s.) (e.a.)
Dia-Serie für Vorträge  a.d. Nachlass v. Hinrich Speck. Diese Bilder von vor dem 1.WK wurden "zuhause" in S.-H. gezeigt. (h.s.) (e.a.)
Bracker im Jeypurland. "Die Breklumer Mission in Indien. Ein Reisebericht von Pastor Bracker." Salur-Parvatipur-Ostjeypur-Kalahandi-Westjeypur-Koraputer Land"; herausgegeben um 1916 über seine Indien-Reise 1911 und Distriktreisen mit u.a. Siem und Hinrich Speck. (e.a.)  654 Seiten, 13x18x30mm, mit grosser Farbfaltkarte 360x450mm "Das Arbeitsfeld der Schleswig-Holsteinischen evangelisch-lutherischen Missionsgesellschaft zu Breklum. Gezeichnet von Generalsuperintendent Dr. theol. E. Wallroth in Kiel, Februar 1901- Massstab 1:1.000.000"  (e.a., e.s.)
1911.  Bracker's Indienreise. Treffen mit Wegbegleiter H. Speck (e.a.)
1911.  Bracker's Indienreise. Empfang beim Maharadja von Jeypur mit  H. Speck (e.s.)
1911. Bracker stimmte auf Grund von Forderungen auf der Weltmissionskonferenz 1910 in Edinburgh für Mission in Dt. Ostafrika; bereut dies jedoch während einer starken Malariaerkrankung auf seiner Indienreise (ausführlich: 3 Breklumer Stationen. (e.a.) (Tansania) (Kigoma) (Liemba)
  ... "Erst in den allerersten Anfängen steht die Wirksamkeit der ... und der Schleswig- Holsteinischen evangelisch-lutherischen Missionsgesellschaft zu Breklum (s.d.) (2 Missionare, 1 Station) in Uha, die beide im Jahre 1911 sich Deutsch-Ostafrika zugewandt haben."  (aus Deutsches Koloniallexikon. Dort unter "Suchen" : Breklum eingeben. Auch : Unter "M" auf Mission klicken und Breklum scrollen)  (e.a.)
  1911.  "Grosse Reise"-Zeiten. Die Reise des engl. Königs (Kaiser v. Indien), die des deutschen Kronprinzens (Dt. Reich), die Hinrich Speck's. (e.a.)
1912.  "Forschungsreise ins innerste Deutschland". Mal "andersrum"; v. damaligen Kolonialoffizier H. Paasche. Fiktive Forschungs- und Reiseberichte eines Afrikaners, der als Abgesandter seines Königs den (Asphalt)Djungle des "unerschlossenen" deutschen Kaiserreichs bereist.
Brosche m. ind. Rupie von Luise S.
1911.  "Reimer Speck und Sumotti in Kotpad 1911"  Missionarskind Reimer Hans Speck auf der Veranda mit Ayah Sumotti. Das letzte Kinderbild vom Vater in Indien, zuletzt an der Bilderwand im Wohnzimmer in Molfsee/Kiel. Die junge Ayah verabschiedet ihn 1913 als 3-jährigen, als S.T.S. u. M.S. in die Heimat fahren; als alte Frau verabschiedet ihn Sumotti1966 an der railwaystation Rayagada, als die Speckfamilie Indien endgültig verlässt. (e.s.)
1912. Salur Missionshaus .. Nein; Sprachstudium! - Draussen? - Wegen der Hitze!.. "Die Erklärung (im Sonntagsblatt) ist nicht ganz zutreffend. Es zeigt Frl. Hedwig Sibbers (stehend), Frl. Ilse v. Wedel und unsere Mutter, damals noch Luise Tiemann; Ende 1911/Anfang 1912 mit ihren Sprachlehrern (vor den Veranden des Missionshauses) in Salur bei eifrigem Studium .."  (M.L.A. an P. Henschen) (e.a.)
Salur. "Zwei Bilder zu Church und Missionshaus, wo Luise S. 1911/12 ihr Telugu-Sprachstudium hatte" (e.s.)
Video der Landschaft und Sprache (!) ".. das ist die Oriya-Welt unserer Speck-Grossväter, die Gegend ihrer Kolab River Ausritte und Expeditionen nach Boriguma." (e.s.) (Bild: Kolab River, Gupteswar, Jeypur)

1912. Jeypore, 21. Januar  .. Weihnachen .. Distriktsreise mit P. Bracker .. Blumen .. Ritte .. Gefängnis ..  (Brief H.S.) Diese Distriktsreise ist übrigens von "anderer" Seite - mit vielen Zitaten von sowohl Siem bei der Begleitung durch seinen Distrikt wie auch durch Hinrichs - sehr ausführlich auf uns gekommen in Brackers Buch "Die Breklumer Mission in Indien. Ein Reisebericht von Pastor Bracker". (e.a.)
1912. "Generalkonferenz" Anfang Februar in Koraput - in der Mitte zwischen dem südlichem Salur und nördlicherem Nowrangapur. Erwachsene und Kinder. Nov-Dez-Jan-Februar ist in Indien die schönste, weil kühle Zeit für Konferenzen. Sowohl Luise als auch Hinrich a.d. Bild - aber noch nicht bekannt miteinander; 3 Monate später jedoch im alttestamentlichen 7. Himmel und feiern Hochzeit weil Hinrich die Ausbildungskosten für seine Braut zurückbezahlte. (e.a./e.s.)
1912. Die Missionskonferenz in Koraput - ein 2. Bild. Gruppenfoto ohne Kinder. (e.a.)
1912. Die Missionskonferenz - ein 3. Bild  - mit Kinderschar. Auf dem Bild auch Luise Tiemann, Marie und Siem Speck - und weit von Luise weil kaum miteinander bekannt - Hinrich Speck. Vorne rechts, auf dem Schoss von Missionar Schulze, Marie und Siems "ältester", der Missionar der 1930-70er Jahre, Reimer. (e.s.)
Speck-Missionare H.S., L.S. und S.T.S. u.a.  Indien. (wann, wo?) (e.a.)
Januar 1912 (?) Missionskonferenz in der Kirche von Koraput (?). 36 Personen (alle können auch im Abschiedsfoto 1914 in Waltair erkannt werden). Hier sind Luise Tiemann vorn links und Hinrich Speck dahinter (!?) oder i.d. Mitte hinten sitzend "über dem Schreiber am Tisch". S.T.S. und M.S. sind nicht anwesend. (e.a./e.s.)
 - Die Gaderobe der Missionarsleute ist wieder gleich in 1912  1. u 2. (oben) und 1914 und es sind jeweils 36/37 gleiche Personen anwesend drinnen und draußen vor der Kirche. - Luise einmal mit weißer Schürze in der Kirche vorne links und dann ohne Schürze draußen vor der Kirche. - gleiche Konferenz Koraput Januar 1912! für alle drei Bilder. (e.s.)
1912.  Fisematenten in Jeypur ".. wie Ochsen und ein himmlischer Engel ihm (H.Speck) eine Braut auf die Veranda legten." (e.a.)
Der Verandafussboden des Missionsbungalows in Jeypur. (e.s.) (Bild von 1934 mit Missionarskind Margit R.)
1912. Jeypur, 26. April. Hochzeit Luise Tiemann und Hinrich Speck. Im rechten Bild : (1) Luise gestern Tiemann heute Speck. (2) Hinrich Speck. (3) Siem Speck. (4) Marie Speck. Die anderen Missionare werden noch "untersucht" (5). (6). (7). (8). (9). (10). (11). (12). (13). (14). (15). (16). (17). (18). (19). (20). (21). (e.a.)
  Ein weiteres Hochzeitsbild. Hier zu Ehren des Tages auf indische Art bekränzt von und mit dem 37 jähr. Maharadja Vikram Deo III. von Jeypur (rechts in weiss). (1) Luise. (2) Hinrich. (3) Siem. (4) Marie. (5) Vikram. (6). (7). (8). (9). (10). (11). (12). (13). (14). (15). (16). (17). (18). (19). (20). (21). (e.a.)
Vikram Deo III.  Maharaja von Jeypur, *1875. "Vikram Deo III. wird englisch erzogen und ausgebildet und ist bei seines Vaters Tod 1889, des Maharajas Ramachandra Deo, erst 14 J. alt. Er regiert von 1889 bis zu seinem tode 1920 als Maharaja. In Jeypur gibt es heute ein "Vikram Deo College" und ein "Vikram Deo" Denkmal, wahrscheinlich über seinen Sohn/Nachfolger. Bild links aus "Jeypur, Land und Leute" von P. Bracker 1902. [mehr] (e.a./e.s.)
1912.  Aus Lebensbeschreibung H.S:  <<  "26.4.1912. Hochzeit Missionar Hinrich Speck mit Missionarin Luise Tiemann." ".. bei Pienings." [mehr] (m.l.a.) (e.a.)  ►►
1912.  Serviettenring zur Hochzeit; von Bruder Heinrich Speck, Landwirt in Quarnstedt. (e.a.)
Jeypore. "Drach-Schwerdtfeger-Johomo Suno" steht auf Rückseite Foto. (e.a.) Drach und Schwerdtfeger waren amerikanische Missionare der Telegu Mission in Rajamundry etc. Sie waren bei H.S. oder sogar zur Konferenz in Jeypur zu Besuch; vielleicht sogar zu Kriegsbeginn zur Übernahme? Man kennt später das neue Jeypur Missionshaus nur ohne Turm, der anscheinend in der 1. Weltkrieg -Epoche abgetragen wurde. (e.s.)
1912. "Aus den Anfängen unserer Breklumer Mission". Büchlein von Missionar Ernst Pohl, Parvatipur (z. gleichen Zeit wie S.T.S. u. H.S. in Jeypur; siehe Briefe). "Pohl erzählt auf 191 Seiten in schönem Erzählstil von Breklum bis Jeypur, von Missionszögling-Ausbildung bis Ausreise Indien, von Verlobung und Entdeckungsreise nach Bastar - bis Missionsstation im Jeypurland."  (e.s.)
1912.  8. August. Missions-Erholungsheim/Krankenstation in Waltair (Visagapatnam ). Geburt Anna Christine Speck. Eltern sind Siem Thiessen und Marie Speck. Sie wird am 6.10.1936 Paul Mathias Dahl heiraten.
1913.  23. Februar. Erholungsheim Waltair. Geburt Marie Luise Speck am . Eltern H.S. / L.S. vor dem Geburtshaus; Taufpastor und Bruder Siem Thiessen Speck auf der "porch", dem Balkon. Marie Luises Taufpaten waren dessen Frau Marie Speck und Hedwig Sibbers. Die Inschrift auf dem Haus lautete "Der Herr ist Barmherzigkeit". Die Mission hat es 1915 an den Raja von Waltair (Bracker) verkauft, um den unerträglichen Zuständen des Gefangenen-Aufenthaltes der Missionarsfrauen und -Kinder erträglicher im temperierten Kodaikanal machen zu können. (e.a.)  [mehr]
1913.  Taufe von Marie Luise S. am ... in Jeypur. Beide Speck Brüder; Siem Thiessen mit schwarzem Anzug und Reimer Hans a.d. Arm; Hinrich mit weißem Anzug, davor Luise Speck mit Marie Luise a.d. Schoss; rechts Marie Speck mit Anna a.d. Knien. (e.a./e.s.)
Visakhapatnam / Visagapatnam, Madras Regency. Ostküste Indiens. (e.a.)
Datei:Albert Schweitzer.jpg 1913. Albert Schweitzer, *1875 im damals dt. Elsass, gründet das Urwaldhospital Lambarene in Frz.-Äquatorialafrika (heute Gabun/Gabon zwischen Kamerun und Kongo). Im 1. Weltkrieg kam er 1914 wie alle dt. Missionare im Ausland unter zuerst Hausarrest, dann Internierung bis 1918. Friedensnobelpreis 1952. (e.a.)
"Palace, Lake & Fort, Amber (Jeypore)" (h.s.). "Dieses Jeypore ist nicht "unser" Jeypore, auch nicht Jaipur, sondern liegt in Nordindien" (e.s.) Aber 1911 von H.S. "bereist" (h.s.) (e.a.)
1913 M.L.Speck (aus Tagebuch Luise Speck vom 5. September 1913) (e.a.)
M.L.S. mit Kindermädchen Obigal. (e.a.)
1914. Jeypore. Missionarskind M.L. mit indischem Diener im weißen "Dhoti" (Beintuch). Familienfoto Juli 1914, kurz vor Kriegsausbruch. "Hinrich's Pferdeknecht Dando (getauft David) mit Marie Liesel und seinem Töchterchen Pulmoni. Das Bild ist leider nicht deutlich." (L.S.) Fotos für die Eltern zu Hause in Old Germany. (e.a./e.s.)
1914.  Jeypore. L.S. / M.L.S. / H.Speck (e.a.)
"Missionarskreuz" H. Speck. (e.a.) "Die Missions-Christen, besonders die indischen Kirchenmänner (Pastoren, Bischöfe) in Jeypur tragen heute natürlich im Amt auch ein/das Kreuz auf dem Talar. Das Kreuz von H.S. war sein Pastorenkreuz im Amt. Vielleicht ist es damals vom Dorfschmied gemacht worden. Heutzutage sind sie wahrscheinlich von der Kirche an hoher Stelle entweder in Indien oder aus Deutschland besorgt worden" (e.s.)
Jeypur 1914 ?! Auf der Rückseite des einen Bildes steht: "Waltair/Indien. Brautpaar Stäcker. Frl. Knuth, Fr. Piening, Schw. Hermine (Knuth). Frau Speck und Marieliesel." (e.a., e.s.))
1914.  9. Juli. Indien. M.L.Speck (Tagebuch L.S.) (e.a.)

1914 (1. WK, Indien)

Weltkrieg 1914. "The lamps are going out all over Europe; we shall not see them lit again in our lifetime." (Edward Grey - britischer Außenminister; 3. August. ). - In 1914, Grey played a key role in the July Crisis leading to the outbreak of World War I. His attempts to mediate the dispute between Austria-Hungary and Serbia came to nothing, owing to the tepid German response. He also failed to clearly communicate to Germany that a breach of the treaty not merely to respect but to protect the neutrality of Belgium  would cause Britain to declare war against Germany. When he finally did make such communication German forces were already massed at the Belgian border and Helmuth von Moltke convinced Kaiser Wilhelm II it was too late to change the plan of attack. Thus when Germany declared war on France (3 August) and broke the treaty by invading Belgium (4 August), the British Cabinet voted almost unanimously to declare war on August 4, 1914.
  Kriegsausbruch in Artikel über Bethmann Hollweg (aus der Liste der "lesenswerten Artikel"von wikipedia).
Der Krieg nähert sich unseren Missionaren im fernen Indien. In der Nacht zum 22. September 1914 greift der deutsche Kreuzer "Emden" die Öllager von Madras, der grössten Hafenstadt an Indiens Ostküste, an. 125 Granaten innerhalb 10 Minuten vernichten 350 Tausend Gallon wichtigen Treibstoffs für die engl. Schiffahrt. Sowohl vorher als auch nachher bringt die "Emden" ausserdem mehrere Handelsschiffe auf. Das, und der Kreuzerkrieg im Pazifik, ändert die Einstellung der Engländer den Deutschen in Indien gegenüber grundlegend. Waren die Missionare bisher noch freundlich behandelt worden, wurden sie nun als verabscheuungswürdige Feinde auf feine englische Art und Zeitungsmanier als "The huns" (die Hunnen) benannt.(e.a.) - Waack, "Breklumer Mission I" Seite 22 : "22.8.1914: Gerüchte in Salur über zwei deutsche Schiffe vor Bimlipatam 30 km nördlich Vishakapatnam / Vizagapatnam (Hafen von Waltair wo das Breklumer Erholungsheim steht). Am 21.9.1914 Aufstellung von 12 Kanonen auf dem Felsen ´Dolphin´s Nose` bei Vishakapatnam. Der deutsche Kreuzer "Emden" habe in drei Tagen sechs Schiffe im Bengalischen Meerbusen aufgebracht. Am 23.9.1914  Gerüchte über den Beschuß von Puri (kleine Küstenstadt) in "Nord-Orissa" durch die "Emden"; am 16.10.1914 über Beschuß von Madras. Am 27.10.1914 wieder Nachricht über die "Emden", sieben Schiffe aufgebracht ...  Am 13.11.1914: "Emden no more"; von einem australischen Kriegsschiff versenkt." (e.s.)
1914.  Aus Lebensbeschreibung J.H.S:  <<   "1914 im August wurden alle deutschen Missionare von den Engländern interniert, Hinrich Speck und Familie ("von Kriegsanfang an") zunächst auf ihrer Station in Jeypore. Im Dezember kamen die Männer ("14 Männer") in das Kriegsgefangenenlager Ahmednagar, die Frauen und Kinder zunächst nach Waltair. Dort wurde das 2. Kind Reimer Hinrich geboren." (e.a.)  ►►
  1914. Waltair (der Hafenort der Stadt Vizagapatnam) in der Internierung 15.12. (?) Letztes gemeinsames Foto der Missionarsfamilien vorm Erholungsheim in Waltair im Dez. 1914 vor Weitertransport der Männer nach Fort St. George ( GE 2011: ) in Madras/Chennai und weiter ins Gefangenenlager Ahmednagar bei Bombay/Mumbai (engl.: "Internmant Camp"; im 2. WK wurden dann dieselben Lager auch von den Deutschen "Internierungslager" genannt).. (e.a.)  -  Waack, S. 23: "7.12. und 11.12.1914. In zwei Schüben Abtransport der 16 Männer unter 45 Jahren nach Fort St. George in Madras. Am 19.12.1914 kommen alle (Männer) nach Ahmednagar bei Bombay."  (e.s.) 

1914.  "Auszüge von Briefen unserer Mutter an Vater im engl. Kriegsgefangenenlager Ahmednagar" (im schlimmen A-Camp) (e.a.)
1914. Waltair, Indien. Marie Luise Speck mit Mutter Luise. Bilder aufgenommen für Pappa in Gefangenschaft in AhmednagarWaltair 12.12.1914 : ".. papa bandy polaila" weinte sie als der Vater fort war. Was das bedeutet, dass der Vater in Kriegsgefangenenschaft ist, sie weiss es noch nicht .." (l.s.) (e.a.)
1914/15. Waltair. "Ersatz"-Weihnachtsbaum (Kasuarine) der am Neujahrstag abbrannte. " (l.s.).. wollte immer wieder Funken austreten und lief am liebsten mitten hinein." (l.s.) (e.a.)
  1914.  Am Heiligen Abend im Jahre des Herrn 1914 verläuft die Front ..  Der kleine Frieden im Großen Krieg. (e.a.)
1915.  "16.1. Waltair. Unsere Tochter will mit dem puff puff Bandy nach Ahmednagar, um ihren Vater zu sehen .. Sende Photographie: Cornelio, M. Liesel (als Vorspann) und D.(ieter) Piening vor Schwester Hermine's Rikshaw." (l.s.) (e.a.)
1915. Waltair. 6. Febr. ".. in die kleine Badewanne, in der sich viele Photographien zum Auswässern befanden. Bald aber stieg sie hinein und besah sich ein Bild nach dem andern." (l.s.) (e.a.)
1915.  27. Januar. M.L.Speck und Martin Jörgensen mit einer "Kaudi" (e.a.)  (Kaudi: Oriya für "Tragjoch"; e.s.)
1915. ".. ist der Kindergarten in Waltair" (L.S.) "von Tante Ilse v. Wedel" (m.l.a.1980) (e.a.)
"Oh - Ahmednagar, du Mörder meiner Tugend!" Mehrere Berichte über die Zeit des Ersten Weltkrieges in Britisch Indien; von deutschen Missionaren, die gleichzeitig mit Hinrich Speck im Internment Camp Ahmednagar 1915 -1916 interniert waren (Karte); einschliesslich des Rücktransports der Familien von Indien nach Deutschland auf dem Schiff "Golconda" 1916 , so "wie wir es in unserer Kinderzeit erzählt bekommen haben". (e.a.)
Hier ein anderer Ahmadnagar Lager-Bericht, aber aus dem 2. WK (die "Söhne" der -Gefangenen dort von 1914-1916).   [aus Ahmednagar-forum] [Haager Landkriegsordnung]  ["Frische" Soldaten in Londoner Park; Film]  [Britain Prepared] (e.a.)
1915 1915.  3. Januar. "Ahmednagar? Nein, Hause gangen !"  M.L.S. 2 J. alt - über ihren Vater zur Mutter in Waltair (e.a.)
  1915. Januar. Emily Hobhouse : "Open Christmas Letter to the women of Germany and Austria".
 

1915.  10. Februar. ".. Sende dem lieben Papa wieder 4 neue Photographien .." ...  ".. Sollen wir nach dem grossen Wasser gehen? .." (l.s.)  (e.a.)

  1915.  11. Februar.  Briefe Luise Speck aus Waltair und Kodaikanal (e.a.)
1915 1915. 18. Oktober. Geburt Bernhard Speck. Sohn von Missionar Siem Thiessen. "1946 Pastor in Osterhever, Westerhever und Odenbüll. 1952 Pastor in Waabs/Ostsee. 1966 Pastor in Husum. 1973 Pastor auf der Hallig Hooge. [Predigten]" (e.a.)
1915.  1. März. Geburt Reimer Hinrich Speck Telegramm an H. Speck im Lager Ahmednagar von seiner Frau Luise in Frauengefangenschaft Waltair zur Geburt ihres Sohnes Reimer Hinrich Speck. (Ausgeschrieben vom Telegrammbeamten in A. :) "Reverend K (sic!) Speck. Camp A Ahmednagar. Strong boy monday evening all well your Luise."     [Brief 17.März.1915] (e.a.)
1915.  Waltair. vlnr. L.S. / R.H.S. / M.L.S. (e.a.)
1915 1915.  Aus Lebensbeschreibung J.H.S <<   "1915. Da das Klima in der Ebene ungünstig war, kamen die Frauen mit ihren Kindern ("auf Antrag") nach Kodaikanal auf den Bergen" ("a.d. Ostküste Indiens...weil Waltair ..  a. d. See zu heiss..." (e.a.)  ►►
1915. Ansichtskarten von Kodaikanal. Von Luise Speck geschickt an ihren Mann H. Speck im Gefangenenlager Ahmednagar. Teilweise mit Notizen von Hinrich auf der Vorderseite. (Rückseite meist : "POST India CARD. Lillingstone StudioNo. .. For corresponce / For adress only. (Briefmarke:) Inland 3 Pies. Abroad 1 Anna.") (e.a.)
Der Perumal-Berg von Kodaikanal aus gesehen. "Die Bäume werden sehr hoch. Eukalyptusbäume. Hier waren Mutter und Liesa (und Reimer dort geboren) in der Kriegszeit." (h.s.) (e.a.)
"Leaving Kodaikanal"  "5000 Fuss hoch. Dort war Mutter von 1914-16." "Mit Liesa und Reimer" "So reisen viele in Indien. Meistens hatten wir einen Stuhl an die Stangen gebunden. Die 4 Träger gehen immer in einem kleinen Trab." (h.s.) (e.a.)
  1915.  Kodaikanal. Schwester Hermine Knuth / M.L.S. / L.S. (e.a.)
"A Transit"  "Free Service for Prisoners of War.  -  Rev.(erend) H. Speck, Prisoner of War, A Camp Sect. IV, Ahmednagar.  -  Roslyn Kodaikanal 30.7.1915  My dear Hinrich! With such a bandy we came from the station till we had to take the chair. This morning Mrs. Oppermann and I went to Riches (?), Pamperius (?), Wanzke (?) and Wicherts (?). It was sometimes raining, so we did not take our children.  -  Much love, my Hinrich from us three.  -  Yours Luise." (e.a.)
"Tree Ferns, Kodaikanal"  "5000 Fuss hoch. 2 Bilder mit Bäumen - Hohe Farnen" "Free Service for Prisoners of War.  Rev.(erend) H. Speck, Prisoner of War, A Camp Sect. IV, Ahmednagar.    Roslyn Kodaikanal 24.7.1915  My dear Hinrich! Today again a card with many heartly greetings and kisses from us three. I like this ferns so much. Marie Liesel has a little cold again with higher temperature - 100° - I hope it will not get worse. - With much love - Yours Luise." (l.s.) (e.a.)  [Farnbaum Kodaikanal heute]
Nacherlebnis wie die Großmutter Luise Speck nach Kodai kam  ! (e.s.)
1.Weltkrieg, Bombay/Mumbai. Truppentransporter; indische Soldaten .. an die (in Weltperspektive gesehen, winzige) Front im fernen unbekannten Flandern; Bildtitel "Our indian wounded soldiers")..  [Britain Prepared; eng. Marinepostkarten] (e.a.)
1915. Ahmednagar. 50-60°C in der Baracke bis Eingreifen IRK (?). (e.a.)
(Dagegen:) Bericht des Roten Kreuzes über das Internierungslager Ahmadnagar (1916/1917) (pdf/gaebler)
 

 1915. Kodaikanal, "Roslyn cottage". Reimer Hinrich mit Schwester M.L.S., Dharmika und Mutter Luise Speck. (e.a.)

1915. M.L.S. (e.a.)
1915. Schwester Hedwig mit M.L.S. (e.a.)
1915. Februar. "Marie Liesel Speck mit Mononita" "(meine Kinderfrau)". (e.a.)  Die älteren Missionarskinder besuchten vielleicht schon z.B. die amerikanische Schule in Kodaikanal, auf der die Kinder von R. Speck in den 1950er und 60er Jahren gingen. (e.s.)
Kodaikanal, Madura District. 20.9.1915 .. ich schrieb vor kurzem .. nach Dornberg .. Unsicherheit .. Reisefieber.  (e.a.)

1916 (1. WK, Indien)

1916. Kodaikanal. M.L.S. und R.H.S. vor der Gartenlaube der "Roslyn-Cottage" (?) (e.a.)  [mehr]
Mehrere Berichte von deutschen internierten Missionaren über die Zeit des Ersten Weltkrieges in Britisch Indien, die gleichzeitig mit H.Speck in Camp Ahmednagar interniert waren; einschliesslich des gesammelten Rücktransports der Missionarsfamilien auf der engl. "Golconda" nach London, weiter über das neutrale unbesetzte Holland (Rotterdam 19. Mai) nach Deutschland, so wie wir es in unserer Kinderzeit aus Erzählungen immer wieder gehört haben. [Ein anderer Bericht desselben "Golconda-Transports] [Bericht eines vorherigen "Golconda" Transports] (e.a.)
  1916.  Der amerikanische Missionar Neudörffer übernimmt das Breklumer Missionsgebiet für die (deutsch-)amerikanische Mission im Telegu-Gebiet. Diese hatten schon jahrzehntelang vor Breklum in der Nachbarschaft missioniert. (e.s/e.a.)
  Internierungslager in Indien, u.a. Ahmednagar (wiki/gaebler)
  (Geschönter?!) Bericht des Roten Kreuzes über das Internierungslager Ahmadnagar 1916/1917 (pdf/gaebler)
1916 ca. Der Maharajah von Jeypur "muss" 25.000 Rupien für ein Kampfflugzeug namens "Jeypore" spendieren - ausserdem die einmalige Summe von 100.000 Rupien plus einen monatlichen Beitrag von 1.000 Rupien an den (engl.) Madras War Fund. Ob diese Kontributionen den eigentlichen Willen des Maharadjas wiederspiegeln ist zweifelhaft.  (e.a.) Er war den deutschen Missionaren ein Freund. Der anglikanische Bischof von Madras, Whitehead, forderte die Teilnahme Indiens am "grossen Weltkampf für Moral und politische Ideen" (engl.: "The Great War for civilization") - "Wir kämpfen nun bis zum Tode gegen den Anspruch einer einzelnen Nation oder Rasse die anderen Nationen Europas dominieren zu wollen." (Waack engl. Band II S. 3 u 4 mit Quellennachweis : "SAHU, Nabin Kumar: Orissa District Gazetteers-Koraput, Cuttack 1966 p. 73").  (e.a.)
Backpacker-Fund eines WK1 Flugzeugs im Elefantenstall eines Maharadjas (bbc/e.a.)

"Flugthema Jeypur". Biblischer Anschauungsunterricht : Die Sintflut bei Jeypore. Viele Missionsdörfer u.a. der Speckmissionare ertrinken für die Stromversorgung einer MiG-Fabrik. (e.s.) Ob es da noch einen Alten gab der sich an eine Speck-Predigt über die Arche Noah erinnerte - oder davon in der Kinder-Bilderbibel von Siem T. Speck gelesen hatte? (e.a.)
1916.  Aus Lebensbeschreibung J.H.S:   <<   "1916. Ende März konnten sich die Familien auf der berüchtigten Golconda wieder zusammenfinden zur Heimreise nach Deutschland." ("Abreise Kodaikanal Ende März quer durch Indien in 4 Tagen nach Bombay (Mumbai), von dort mit "Golconda" nach London...") (e.a.)   ►►
1916. Rücktransport Missionare Bombay (Mumbai) - London auf engl. Schrottdampfer "Golconda"; zugelassen für 150, nun überladen mit 500 deutschen Passagieren.  Gefangenenaustausch ?! M.L.A. erzählte dass Vater H.S. unterschreiben musste, in D. nicht Soldat zu werden; was anscheinend durchgehend als Gentleman's Agreement im 1.WK eingehalten wurde; im Gegensatz zum 2.WK. Die Reise konnte nicht durch den Suezanal erfolgen wegen der Kriegsgeschehnisse dort. (e.a.).

"Getragen auf Adlers Flügeln. Erinnerungen aus meinem Leben" 1914-1916  Ausschnitte aus dem Buch von Schwester Otty Jessen; Breklum 1922. "Schwester Otty war mit meinen Eltern zusammen in Indien .." (m.l.a.). Amrum - Bielefeld - Flensburg - Böklund - London - Indien - Kotapad - Waltair - Kodaikanal - "Golconda" - Kap - St. Helena - London - Holland - "Germany". (o.j.) (e.a.)

1916. Aufenthalt "Golconda" in Kapstadt. Bild: Camps Bay (mit Nelson Mandelas späterer Gefängnisinsel vor der Tür). Der Suez-Kanal war umkämpft und ausser Betrieb) (e.a.)
1916.  Brosche und Serviettenring, in Kapstadt bei Aufenthalt Rückreise gekauft; Ring benutzt in der Familie bis in die1960er Jahre. Erhalten wahrscheinlich durch frühen dicken Klarlack über Fotoschäden mit Ansicht Camps Bay. Bild rechts:dieselbe Ansicht heute. (e.a.)
  1916.  Durch Minensperren in die Themse nach London. (o.j.) (e.a.)
Die "Golconda" kam unbeschadet durch die (v. Deutschen gelegten) Minensperren und lief am (?) in London ein, dass seit einem Jahr von Zeppelinen und Riesenflugzeugen bombardiert wurde. Die Stimmung der Londoner Bevölkerung und Behörden war dementsprechend. [Umstände in und um London während der Internierung der Missionare in London im Sommer 1916] (e.a.)
  1916. Die "Golconda" läuft auf eine Mine (o.j.) (e.a.)
1916.  "Seiner Majestät" UC3 hatte noch die Mine legen können, die der "S.S. Golconda" beim Wiederauslaufen nach Indien zum Verhöängnis wurde, bevor dieses U-Boot der "Flandern-Flotille" seinerseits selbst  - 1 Woche nach dem Minenauslegen - bei der Heimfahrt vor Zeebrügge auf eine engl. Mine und gleichfalls sank. (Bild: Schwesterboot UC5 in London als Kriegsbeute für die Zivilbevölkerung ausgestellt genau zur Zeit der Londoner Internierung der männl. Missionare) (e.a.)
  Mit der "Kilkenny" von London ins neutrale Holland nach Rotterdam.Mit der "Killkenny" Richtung Holland; wieder durch die Minensperren. Bracker empfängt. Weiterfahrt Richtung Deutschland "Brot aufessen vor der deutschen Grenze!" (o.j.) (e.a.)
  1916. Aus Lebensbeschreibung H.S:  <<  "Die Männer kamen noch 8 Wochen in ein Internierungslager in England 1916. Nach der Rückkehr aus der 8-wöchigen Internierung in England wurde Hinrich Speck von der Breklumer Mission mit 4 anderen Missionaren an die bayrische Landeskirche "ausgeliehen", zur Vertretung für bayrische Pfarrer, die zum Kriegsdienst einberufen waren." ("... Bombay (Mumbai), von dort mit "S.S. Golconda" nach London, Ankunft Mai, Männer 8 Wochen in England interniert ("die Golconda, dieses alte unsichere Schiff ging nach der Rückkehr aus Indien um Afrika herum (Kapstadt) unter. Es war nachdem alle Männer in London in Internierungslager überführt wurden, und alle Frauen und Kinder zur Weiterfahrt über Holland nach Deutschland ausgebootet waren, auf der Themse auf eine Mine gelaufen.") Frauen und Kinder über Holland nach Deutschland, Mitte Mai Dornberg. Vater (H.S.) kam im Juli, dann nach Sarzbüttel ca. 8 Wochen, dann wieder Dornberg. Im September 1916 nach Bad Berneck, Dekan Künzel richtete Wohnung ein.") (e.a.)   ►►
 

Vor hundert Jahren ... (im Leben und Umfeld der Specks) (e.a./e.s.)

 

Indien-Stories von Erik, Inhaltsverzeichnis der neuesten. (e.s.)

Inhaltsverzeichnis der Nebenseiten zur Speckseite

Mehr : 1916 Deportation Deutschland und danach  ►►

1675  1844  1872  1877  1881  1898  1902  1906  1910  1914  1916 (Indien)  1916 bis heute
 
Gemischtes aus Indien von und mit Erik
Indien-Forum  von E.S. Aus seiner Indien- und Erstesmalindeutschland-Zeit. Breklum-Jeypore-Hintergründe in vielen Beiträgen. Lösewort
Missionsgeschichts-Forum Indien mit Beiträgen von E.S.  Lösewort
2. Speck-Missionarsgeneration in Indien
Bücher "Jeypore gestern und heute"
Karten der beschriebenen indischen Orte : Google Map-, Earth -, GPS-Koordinaten, Satellitbilder, Geografie, Fotografien etc
Kürzel für Texturheber
Links Jeypore - Breklum - Indien
 

 
Einige der vor 1916 geborenen Speck Vorfahren
 
Speck, Ille, geb. Tönnesen (i.s.) -2008
Speck, Johan Hinrich (h.s.) 1877-1961
Speck, Luise, geb. Tiemann (l.s.) -1961
Speck, Marie, geb. Reimers (m.s.) -1964
Speck, Mathilde (m.s.)
Speck, Marie Luise(m.l.s.); nach 1944, verh. Arlt : (m.l.a.) 1913-1988
Speck, Reimer Hans (r.s.) -2008
Speck, Reimer Hinrich (r.s.) 1915-1945
Speck, Siem Thiessen (s.t.s.) 1882-1921
Arlt, Karl Ernst (k.e.a.) 1912-1968
 
 
(Mehr über nach 1916 geborenen Speck Vorfahren)

 


Schleswig-Holstein und Speck-Links (-1916)

<Chr. Die Brücke des "biblischen Adams" zwischen Indien und Sri Lanka/Ceylon (e.a.)
 800    Ansgar und die wilden Wikinger (e.a.)
 800  Speckseite's Ostseefahrt mit "Stoff" von nordischer Mission aus "Wikingersicht". Buch ISBN-10: 3928143077 ISBN-13: 978-3928143073. (e.a.)
  1000  Missionar (?)"Dirk der Deutsche" auf Entdeckungsreise in Amerika mit Erik dem Roten. (e.a.)
1500 

Hemmingstedt Unwilliges Dithmarschen (Teil der K.U.) besiegt die Truppen der Kalmarer Union. "Waar Di Gaar de Buer kümmt" (e.a.)

.   Wy Christiernn van godes gnaden to dennemarcken, Sweden, Norwegen .. hertich to Slesswick greve to Holsten   (e.a.)
1644  Kapitän Speck in der Seeschlacht bei Fehmarn  (e.a.)
karte1700.jpg (146567 bytes) 1700  S-H, eine bunte Landschaft.  (e.a.) ahnenforschung-sh - gelöscht 2009)
  1700  Postkrieg HH-DK-SE (skandinav.)  (e.a.)
  1764  Keilschrift, Dithmarscher, Schweden und die Malaria in Indien.  (e.a.)
  1789  Sintflut in Norwegen. Hilfe aus Schleswig-Holstein. (e.a.)
  1801  Dithmarschen "joins the Navy" (e.a.)
1805  Weg mit dem "Hamburger Dom" ... oder lebt er noch? (Sprengel Dithmarschen, Stormarn, Holstein) (e.a.)
  1848  Staggemeier ein Holsteiner Bauer auf der "falschen Seite". (e.a.)
  1848  Der Trompeter von Eckernförde (e.a.)
  1848  Noch en olen Reimer ut Dithmarsen
  1850  Raus in die Welt
1848-64 H.C. Andersens Schleswig-Holstein
1870  "Mit Ihnen, Herr Siemens, habe ich noch ein Hühnchen zu pflücken"   Indo-Europäische Telegraphengesellschaft   Indian journal (engl., pdf)  (e.a.)
1877  Geburtsjahr H.SPECK. DK auf englischer Karte v. 1877. (e.a.)
  1881  Geburtsjahr S.T.SPECK. Auguste heiratet ihren Willy; Rache der "enterbten" Schleswig-Holsteiner - geben Widerstand gegen Preussen auf. "Preusseriet" (Preusserei) gegen Dänentum ersetzt "dänisches Joch" gegen Deutschtum. (e.a.)
1896  The Speck Brothers (e.a.)
1896  "Hinrich Speck" und J. Brahms in Hamburg (e.a.)
1912-fr8.jpg (10474 bytes) 1912  Chr. Fr. Wilh. Karl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (König v. DK) † incognito in HH; Wahlspruch "Der Herr ist mein Helfer". Hm.. (e.a.)

 
Mission in Dänisch-Indien  (1706 - ) und anderswo
Trankebar
(Tranquebar, Tarangambari)
    ©
Tranquebar 2009
Karte Trankebar
Old maps Trankebar
Indien-Mission u.a. Breklum u. Trankebar
TV-Missionarsgeschichte. Schwed,/Leipziger Missionar in Indien Mitte 1800 - heute (Übersetzen)
Dänische Homepage über Mission Trankebar; mit vielen alten Bildern ! (Trankebar og missionsarbejdet fra Danmark og Slesvig) (Übersetzen)
Dänisch-Schleswig-Holsteinische Mission Trankebar  (bis Tsunami)
Padrao 1485 Cape Cross / Namibia
 
Mission und Geldumlauf (Link gebrochen 2010) Dänisch-Trankebar. Diese Münzen gibt es in Auktionen und Katalogen zu kaufen. In und für Trankebar wurden u.a. auch Münzen mit den Wappen Holsteinisches Nesselblatt und Dithmarscher Reiter geprägt.

  


 Gemischtes
100J. nach Luther: Der 30-jähr. Krieg a. schwed. Sicht
Bomben auf London, Berlin, Kabul .. und die Antwort der indischen Tierwelt (für techn. intressierte).
Als Gustav II Adolf 2 x verschwand
A nine lived legend
Auch dagewesen
Jütisches Recht
Kaschmir in Hamburg
Rettet den Elch
Vater unser / Atta unsar, gotisch
(zw. Christi Geburt und Christopher K.) .. der erste Christ in Amerika


  • Visitenkarten und Stammbaum Speck

    Speck-Forum (Wir über uns etc.)

    Aktuelles aus Indien (v. Erik S.)

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    Mach mit  Wir nehmen gern mehr passendes Material jeder Art : Fotos, Erinnerungen (gern mit Humor oder Zeitgeschichte), entgegen (!)

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    Die in der Einleitung angegebenen "2 Vettern" sind:
    Ernst Hinrich "Heiner" "Eddy" Arlt "(e.a.)" (Hinrich Speck *1877-Linie) und
    Erik Rosenbaum-Speck "(e.s.)" (Siem Thiessen Speck *1881-Linie)
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    Visitenkarten, e-mails, Adressen, Stammbaum

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    Geändert 2013-06-27