Johann Hinrich Speck
Indien-Missionar der Breklumer Mission und freikirchl. Pastor
| Paten:
Matthias Schütt, Bernhard Klenze, Hinrich Dallmeyer (Alle 3 Vettern der Eltern Reimer Jakob Speck * 26.7.1844 Sarzbüttel und Anna Christine Speck *Dallmeyer 5.8.1844 Arkebek) Ältere Geschwister: Anna Catharina *18.8.1874.∞ Bols, Nordstrand. Reimer *18.10.1875. Stockelsdorf und Radegast.∞ Grete Voss Jüngere Geschwister: Christine *27.7.1878. Diakonisse Kropp. Mathilde "Tille" *2.3.1880.∞ Willi Reimers. Siem Thiessen *27.6.1881. Indien-Missionar.∞ Marie Reimers. Susanne Amalie *14.10. 1882. Starb 1 J.alt. Peter Heinrich *18.2.1884. Bauer in Quarnstedt. Bei ihm fand die H.S. Familie Aufnahme am Ende des 2. WK. Hans Jakob *27.7.1885. Bauer Sarzbüttel.∞ Else Hebbern. Martin Bernhard * 6.2.1887.∞ Greta Schnepel.
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Mehr über Hinrich Speck ab 1877
Briefe von H. Speck. Berlin, Breklum, London, Indien
Meine grosse Reise durch Indien Text von Hinrich Speck (1911) (e.a.)
Meine grosse Reise durch Indien Bilder von Hinrich Speck (1911) (e.a./e.s.)
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[in Reinschrift hier!] |
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(e.a.)
Der Neuanfang der Breklumer Mission 1926; 10 Jahre nach Freilassung der internierten Indien-Missionare.
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(e.a.)
Lebenslauf Hinrich Speck, geschrieben von seiner Frau Luise 1956 zum "Achtzigsten" 1958.
Lebenslauf Hinrich Speck, geschrieben von seiner Tochter Marie Luise Arlt in den 1970ern
Die Speckseite 1 mit vielerlei Info zu H. S.nach Jahreszahlen 1877 bis 1916.
Die Speckseite 2 mit vielerlei Info zu H. S.nach Jahreszahlen 1916 bis 1961.
Luise Speck, seine Frau seit 1912.
1945.
Die jung verheiratete
Tochter M.L.Arlt,
geb.Speck hatte die Eltern H. und L. Speck "mit Müh und Not"
im Herbst 1944 nach Quarnstedt "abschieben" können; was aber H. Speck
nicht hinderte während des (für ihn unerwarteten) Einbruch der Russen in Ostpreussen bei seiner
Tochter M.L.A. in Königsberg aufzutauchen um den Hausrat in Lyck zu
retten (gleichartige
Situation wie die seine 1914 in Jeypur; "wieder alles verlieren?").
M.L.A. bekam einen "fürchterlichen Schrecken", als sie ihren in Sicherheit
geglaubten alten Vater dort wieder auftauchen sah, da sie sich als
freiwillige Rotkreuz-Schwester auf dem Hauptbahnhof Königsberg (die erste
Station für Verwundetentransporte von der Front) und NSV-Sachbearbeiterin,
der Lage voll bewusst war. Die Bevölkerung fühlte sich durch die Propaganda
sicher (?) und das Verlassen Ostpreussens war verboten. Zu der Zeit
als dann H.S. vorstehende Anfrage (siehe Bild)einreichte, wurde Lyck gerade
von den Russen überrannt, aber der Waggon der Reichsbahn wurde noch
ordnungsgemäss abgelehnt (Bescheid erhalten i. Nachlass). Die grosse Flucht
hatte sturzartig begonnen, die Flüchtlingszüge der Reichsbahn überbelegt;
Hausgerät und Möbel rausgeschmissen um mehr Menschen mitnehmen zu können, und
dann wurden mehrfach die Züge von russ. Truppen abgeschnitten, beschossen,
geplündert, und, und .. (e.a.)
1952. Personalausweis. Der erste nach dem "vorläufigen
Flüchtlingsausweis"
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1958. "Grosse Männer" Buch in H.S. Bücherregal mit Indienanknüpfung, aus Nachlass.
"Vaters Träume. Herbst 1957. Vater will in aller Frühe sich anziehen. Mutter: "Was hast Du vor, es ist ja noch viel zu früh zum Aufstehen." "Wir wollen doch dreschen und ich bin doch der Meister und muss alles zurechtmachen." Kaum war er zu beruhigen dass er doch zu alt wäre und gern weiterschlafen könnte. - Ein ander Mal war er fertig angezogen, alles im Dunkeln, und ging mit der Taschenlampe hin und her in den Zimmern. Ich sagte ihm, ich wäre wach, er sollte nur gern Licht machen. Was hast Du eigentlich vor?" "Ich wollte mit Reimer spazierengehen und nun kommt er noch nicht, da will ich ihn suchen. Ach, meinte er, ich habe ja geträumt. - Ein ander Mal fragte er im Traum:"Was ist heute für ein Fest?" "Wir feiern heute kein Fest!" "Doch, die Leute kommen alle nach hier zum essen." Dann: "Nein, nicht hier; das Fest ist in der anderen Welt." (Grossmutter Luise Speck über Grossvater Hinrich 1957 in der Pension Timm in Osterstedt)
1961. Schriftwechsel vor, zu, und nach seinem Tode.
1962/63. Kellinghusen St. Cyriacus.
2009. Info von Herrn Pastor
Gottfried Heyn, Referent
der SELK, u.a. am 17. April 2009 nach einer Anfrage von E.A.
- "Vielen Dank für Ihre
Anfrage zu Ihrem Großvater Johann Hinrich Speck *1877. Ich kann Ihnen
leider nur einige Informationen geben, die ich folgender Publikation, die uns
vorliegt, entnommen habe: Verzeichnis der Gemeinden und Pastoren. Ev.-Luth.
Freikirche von 1876 bis 1996. Zwickau: Concordia-Verlag 1996. Zusammengestellt
von G. Herrmann, H. Landgraf und J. Kubitschek, J. Wilde. Diese Publikation ist
zu beziehen durch: Concordia-Buchhandlung, Bahnhofstraße 8, 08056 Zwickau, Tel.:
0375 / 21 28 50, eMail: post@concordiabuch.de. Nachfolgend die dort enthaltenen
Angaben:"
Speck, Johann Hinrich: Pastor, geb. 14.3.1877 Sarzbüttel (Holstein),
28.10.1906 Ordination in Sonderburg (Dänemark)(damals
Schleswig-Holstein), 1906-1914 Missionar in
Ostindien (Ost-Indien),
1914-1916 Britisches Internierungslager, 1916-1920 Pfarrer in Berneck
(Oberfranken), 1920-1926 Reiseprediger in Schleswig-Holstein, 1927
Übertritt zur Evang.-Luth. Freikirche (ELFK), 1927 Vakanzvertreter in Insterburg
und Tilsit (Ostpr.), 1927-1929 Pastor in Heide und Friedrichstadt
(Schleswig-H.), 1929-1945 Lyck (Ostpr.), Vakanzvertreter in Insterburg
(1939-1944), Eydtkuhnen (1940-1944) und Aushilfe in Gumbinnen (1940-1945), seit
1945 (1944)
in Quarnstedt (Holstein), 1952 em., gest. 3.6.1961 Kellinghausen
(Kellinghusen) (Nachruf: Luth.
1961, 103) [= Der Lutheraner. Zeitblatt für ev.-luth. Gemeinden in Deutschland.
(Kirchenblatt der Ev.-Luth. Freikirche). Frankfurt/M. 1946-1970]." Ich
hoffe, Ihnen mit diesen Informationen ein wenig weitergeholfen zu haben."
" .. Mein Vater, Martin Heyn, der an Daten von Pfarrern für ein Pfarrerbuch unserer Kirche zusammenträgt und erarbeitet, hat sich "Ihrer" Sache angenommen und einige Dinge zusammengetragen. Seine kleine Datei hänge ich als Anhang an diese eMail dran. ... Ihr Großvater war Pastor einer zahlenmäßig kleinen Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Freikirche, die zumindest bis 1945 immer wieder von Gegnern und Nichtkennern als "deutsche Missourier" diffamiert wurde, weil sie von Anfang ihrer Gründung an, 1876, enge Kontakte zur Lutheran Church-Missouri Synod (heutiger Name) in den USA unterhielt. Die Freikirche ist aber nie ein Ableger der Missourisynode gewesen..." ".. Darf ich fragen, ob Sie uns Ihrerseits Informationen über Ihren Großvater, Pastor Speck, - sofern Sie diese haben - zukommen lassen würden? Die Evang.-Luth. Freikirche im Gebiet der "alten" Bundesrepublik gehört zu den Vorgängerkirchen der SELK. Insofern sind wir an allen Informationen über Amtsträger unserer Vorgängerkirchen interessiert. Wenn Sie etwa uns ein Bild Ihres Großvaters zur Verfügung stellen könnten, wären wir Ihnen sehr dankbar!" ..
(15.4 2009) Herr Pastor Gottfried
und Martin Heyn zu Hinrich Speck
Adressen aus dem Pastorenverzeichnis,
"Ev.-luth. Hausfreund-Kalender", Gemeinde und
Predigtplätze (bis 1928 kein Eintrag zu H.S., s.u. 1927-):
1929 Speck, Hinrich,
Heide(Holstein),
Osterweide 21, Heide, St. Johannis-Gemeinde, Osterweide 21, Friedrichstadt,
Dreieinigkeits-Gemeinde, Hohenwestedt, Kapelle
1930 Speck, Hinrich, Heide (Holstein),
Osterweide 21, Lyck, Christ Lutherische Gemeinde.
1931, Speck, Hinrich,
Lyck, Yorkstr 13,
Lyck, Luth. Missions-Gemeinde, Kaiser-Wilhelm-Str. 35.
1932-1934, Speck, Hinrich,
Lyck, Yorkstr 13 II,
Lyck, Luth. Missions-Gemeinde, Danziger Str. 3.
1935-1938, Speck, Hinrich,
Lyck, Hindenburgstr.
27, Lyck, Luth. Missions-Gemeinde, Danziger Str. 3.
1939-1941
(letzter erschienener Jahrgang im Krieg)
Speck, Hinrich, Lyck, Luisenplatz 12, Lyck, Luth. Missions-Gemeinde,
Kirchsaal Bismarckstr. 36. ("Luisenplatz 12 bei den Anlagen, am
Park. War kein Pfarrhaus, aber 7-Zimmer Wohnung, wir hatten unten schön Platz".
(r.p.)
1947, Speck, Hinrich,
Quarnstedt b. Kellinghusen (Holstein),
Gemeinden und Predigtplätze werden noch nicht genannt
(erster Jahrgang nach dem Krieg, mit verändertem
Titel "Ev.-luth. Volkskalender")
1948-1952, Speck, Hinrich, Quarnstedt b. Kellinghusen
(Holstein), Beidenfleth, Heide (Holstein), Itzehoe, Meldorf, Quarnstedt
1953-1956, Speck, Hinrich, Pastor i.R.,
Quarnstedt
b. Kellinghusen (Holstein)
1957, Speck, Hinrich, Pastor i.R., Osterstedt
b. Hohenwestedt (Holstein)
"Sehr geehrte Frau P.
Info aus Büchern/Schriften/Briefen/Links :
H.S. hatte wie viele andere Breklumer Missionare in Indien Schwarzwasserfieber gehabt, eine Folge von Malaria. (O.Waack)
(e.a.)
Egna minnen av morfar
Quarnstedt. Tobaksodling vid infarten av Hans Speck (?) åkern till höger strax innan gamla skolan på v. sida när man kom in i Quarnstedt från Kellinghusen. (Åkern upplevde jag som ändlös, gick till horizonten mot K'husen ner för en lutning. En "gränslös" upplevelse, bara jord och sten på våren. Stora tobaksplantor som han torkade på vinden vid Tante Miedes hus (på Harry's gård där dom bodde efter kriget). Magisk fickur som öppnade sig när han blåste på den, när jag satte i hans knä. Snäll och gemytlig morfar. Visade Wasserrute för vattensökning. Gillade INTE kanariefåglar "en plåga i Indien" "hur kan man ha sånt till sällskap". Kindergottesdienst i gamla skolan (90graders kurvan ) i Quarnstedt, upplevt honom själv som pastor.
Osterstedt. Höll Gebet vid måltiderna. Bodde med mormor en trappa upp i Pension Timm. Hälsade vi på då och då, även med cykel hela familjen. Konfirmation där, bilder. Mormor var Marlies' favorit. Finns minnesanteckningar från mormor av morfar. Dog vid Spaziergang, hittades "insomnad" under rast vid Knick.